Förderung geht in die Verlängerung: Rußpartikelfilter begehrtVater Staat lässt die Förderung der Nachrüstung mit Rußpartikelfiltern wieder aufleben. Die Ankündigung dieser Bonuszahlung für dieses Jahr ist bereits für viele Besitzer von Diesel-Fahrzeugen Anlass, entsprechende Werkstatttermine zu buchen. Pro Fahrzeug kann der Besitzer mit 330 Euro Barem rechnen. Allerdings ist der Fördertopf nur begrenzt gefüllt: 30 Millionen Euro reichen für gut 90.000 Fahrzeuge. Autofahrer, die ihr Fahrzeug umrüsten wollen, sollten ihr Vorhaben also nicht auf die lange Bank schieben.

Wer? Wie? Wo?
Die Förderung gilt für die Nachrüstung von Pkws, Wohnmobilen oder Lkws mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 3,5 Tonnen. Und der Zuschuss ist einfach auf den Weg gebracht: „Im Anschluss an die Nachrüstung des Dieselfahrzeugs mit einem Partikelminderungssystem stellt die ausführende Werkstatt eine Bescheinigung über den Einbau aus. Damit geht man zur Zulassungsstelle und lässt die Umrüstung im Fahrzeugschein eintragen“, so der Kfz-Dienstleister A.T.U. Der Barzuschuss kann über ein Online-Formular beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) (www.bafa.de) beantragt werden. Ist der Antrag bearbeitet, werden die 330 Euro direkt auf das angegebene Konto überwiesen.


Gute Gründe für die Umrüstung
Vier gute Gründe sprechen für eine Nachrüstung: 1. Der Geldbeutel wird durch den Zuschuss entlastet. 2. Der verringerte Partikelausstoß schont Umwelt und Gesundheit. 3. Der Wiederverkaufswert des Autos steigt. 4. Die Nutzungsmöglichkeiten erhöhen sich, da man auch in verschärfte Umweltzonen einfahren darf.

Dennoch sind noch immer zahlreiche Fahrzeuge ohne Rußpartikelfilter auf Deutschlands Straßen unterwegs, weiß Kfz-Experte Franz Eiber von A.T.U. „Dabei haben die meisten Autos ohne Filter keine Chance auf den Erhalt der grünen Plakette im Rahmen der Feinstaubverordnung.“ Durch die Verschärfung der Umweltzonen in Städten wie Stuttgart, Frankfurt und Berlin büßten Autofahrer ohne grüne Plakette erheblich an Mobilität ein. Und bei Nichtbeachten wird’s teuer: 40 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Ford/Auto-Reporter.NET)

 


 

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