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Fahrbericht Peugeot Partner Tepee: Der MultifunktionärAutokäufer lassen sich bei der Wahl ihres Typs offensichtlich zunehmend von Vernunft und praktischen Überlegungen leiten. Jedenfalls scheint es so, als werde der Kreis derer größer, die keinerlei Ehrgeiz packt, mit dem neuen Auto etwas Auffälliges anzuschaffen, das man dann stolz vorzeigt. Punkten sollen oft gewählte Gefährte zuerst mit Preiswürdigkeit und vielseitiger Nützlichkeit. Meist lässt die Art des Autos Rückschlüsse auf den Lebensstil des Besitzers zu.

Vom klassischen „Lieferwagen“ weit entfernt
Seitdem Automobilhersteller auf Basis kleiner Transporter eine neue Fahrzeuggattung schufen, die sich im vielseitigen Autoalltag, insbesondere aber bei der Freizeitgestaltung überzeugend bewährt, ist auch beim Autokauf tatsächlich ein gewisser Trend hin zu solchen Fahrzeugen auffällig. Peugeots Partner Tepee gilt als ein typischer Vertreter automobiler Multifunktionäre. Den vom Kleintransporter Bipper abgeleiteten Tepee weist die Löwen-Werbung als „ökonomisches Multifunktionsauto für alle Fälle“ aus. Nach zweiwöchentlichem Kontakt mit einem fünfsitzigen Partner Tepee in der Ausstattung Outdoor (es gibt auch einen 42 Zentimeter längeren Siebensitzer), steht das Testurteil fest, dass von einem „Lieferwagen“ nicht die Rede sein kann, auch wenn das Auto im kommerziellen Bereich seine Wurzeln hat.


„Outdoor“, der Robuste
Die robuste SUV-Optik des Tepee in der Ausstattung Outdoor, betont durch etwas mehr Bodenfreiheit, Dachreling und Nebelscheinwerfer, wirkt wie eine Einladung zu automobiler Abenteuerreise. Erster Eindruck: Man sitzt erhöht, und vor allem Fahrer und Beifahrer haben freien Ausblick auf das Umfeld, das vor ihnen liegt. Reichlich Glas sorgt für viel Licht im Innenraum. Auf den sesselartig gepolsterten Sitzen kann man es sich bequem machen. Seitenhalt bieten sie weniger, aber wer fährt mit einem Partner Tepee schon Slalom nach Zeit!

Verstecke und Verstauplätze
Der Innenraum eines Partner Tepee ist quasi übersät mit Möglichkeiten, Reiseutensilien unterzubringen. Man muss geradezu Sorge haben, irgendwo Verstautes wiederzufinden (Die anfangs im Testwagen vermisste Betriebsanleitung, Bordbuch klingt besser, fand sich schließlich in einer zunächst unentdeckten Ablage mit Deckel vor der Frontscheibe). Leicht zu übersehen auch die unauffällig links und rechts im Fußraum der Fondplätze versenkten Ablagen mit Deckel. Manchmal können gute Verstecke durchaus willkommen sein.

Beladen leicht gemacht
Beim Einsteigen der Fondpassagiere oder beim Beladen des Fahrzeugs werden die beiden Schiebetüren und die riesige Heckklappe als sehr angenehm empfunden. Eine niedrige Ladekante (59 cm über dem Boden) und die knapp 120 Zentimeter breite Ladeöffnung erleichtern das Verstauen von großem und schwerem Gepäck. Das Fenster der Hecktür lässt sich praktischerweise separat öffnen. Die wuchtige Heckklappe kann also geschlossen bleiben, wenn nur kleinere, leichtere Dinge im Gepäckraum abgelegt werden sollen.

Fassungsvermögen auf 3.000 Liter erweiterbar
Zahlreiche Details des Ausstattungskonzepts sprechen dafür, dass ein Tepee vielen Ansprüchen gerecht wird, die ein multifunktionales, freizeittaugliches Fahrzeug erfüllen soll. Schätzen lernt man das großzügige Raumangebot des kompakten, 3,96 Meter langen Fünfsitzers samt seinem Gepäckraumvolumen von 884 Litern. Wird einmal erweiterter Transportraum gebraucht, lassen sich die drei überraschend leichten Einzelsitze im Fond mit wenigen Handgriffen im Nu ausbauen. Dann wächst das Gepäckraumvolumen auf bis zu 3.000 Liter.

SUV-like der Fahrkomfort
In Sachen Fahrkomfort erinnert eigentlich nichts an die Gene eines Lieferwagens. Der Partner Tepee präsentiert sich eher mit der Zweckmäßigkeit eines SUVs, das seine Vorwärtsbewegung eher gelassen angeht. Motorisch zur Sache ging’s beim Testwagen per 1.6-Liter-Turbodiesel mit 82 kW (112 PS) und maximal 240 Newtonmeter Drehmoment. 1,6 Tonnen Leergewicht verleiten nicht zum Sprinten, aber das Gefühl war dennoch immer an Bord, dass es eigentlich recht flott voranging. Gewicht und Kastenkontur verlangen Tribut: Bei 173 km/h geht dem Multitalent die Puste aus.

Wer dem stärksten dieselgetriebenen Tepee keinen hektischen Fahrstil aufzwingt, wird sich dem „amtlichen“ Durchschnittsverbrauch nähern, den Peugeot mit 5,3 l/100 km angibt. Im Testbetrieb pendelte er sich bei 6,2 l/100 km ein.

Fazit: Multifunktional und gar nicht „Hundefängerauto“
Dass Peugeots multifunktionales Kastenwagenkonzept nicht zuletzt mit seinem ansprechenden Auftritt wirbt, sollte nicht unerwähnt bleiben. Dementsprechend selbstbewusst kommt ein Partner Tepee daher. Testwagen-Erfahrung: Selbst wenn man bislang unterwegs eher weniger Notiz von ihm und seinesgleichen aus der Sparte kleiner Mehrzweckautos nahm, änderte sich das beim unmittelbaren Kennenlernen der diversen Vorzüge dieser Fahrzeugkategorie gründlich. Etwaige Vorbehalte gegenüber der von Lästerzungen gern als „Hundefängerautos“ diskreditierten Kombination aus Pkw und Kleintransporter bleiben allesamt auf der Strecke. (Auto-Reporter.NET/Wolfram Riedel)

Daten Peugeot Partner Tepee 1.6 HDi FAP 110:

Länge x Breite x Höhe (Meter): 4,38 x 1,81 x 1,86
Motor (Bauart, Hubraum): Vierzylinder-Common-Rail-Diesel, 1.560 ccm
Max. Leistung: 82 kW/112 PS
Max. Drehmoment: 240 Nm bei 1.500 U/min
Kraftstoffverbrauch (nach NEFZ, kombiniert): 5,3 l/100 km
CO2-Emission: 139 g/km
Höchstgeschwindigkeit: 173 km/h
Leergewicht/zul. Gesamtgewicht: 1.624/2.065 kg
Gepäckraum (Liter): 675 (ohne Fondsitze 3.000)
Grundpreis (Ausstattung Outdoor): 23.150 Euro(Foto: S. Riedel/Auto-Reporter.NET)

 


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