Fahr- & Testberichte

Peugeot 207 swMini-Vans sind laut Statistik en vogue. Doch dass nach wie vor auch Kleinwagen-Kombis ihre Daseinsberechtigung und vor allem ihren Käuferkreis haben, beweist der Peugeot 207 SW nach wie vor eindrucksvoll. Neben einem klassischen, aber dennoch zeitgemäßen Blechleid mit glatten Gesichtszügen bietet der Lifestyle-Kombi nämlich bei attraktiven Preisen nicht nur für das Segment exzellente Fahrleistungen, sondern auch einen großzügigen Innenraum und in der Ausstattungsversion Escapade sogar ein wenig Offroad-Feeling.

Das auf dem 207 Sport basierende Modell gibt sich durch robuste Karosserie-Anbauteile als echter Naturbursche. Dazu zählen Radhausverkleidungen, Seitenschwellerlisten, eine spezielle Front- und Heckverkleidung sowie ein Unterfahrschutz vorn. Das alles wirkt allerdings nicht martialisch, sondern eher dezent und harmonisch. Wer jetzt mehr an ein Gimmick denkt, muss allerdings positiv enttäuscht werden; durch die erhöhte Bodenfreiheit ist der SW 207 durchaus in der Lage, sich in leichterem, unwirtlichem Gelände zu behaupten.

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Normal ist, wenn Frauen mit der Mode gehen, sich vielleicht sogar eine andere Frisur zulegen. Veränderungen können durchaus noch hübscher machen. Das trifft auch für Autos zu. Bei ihnen werden Nachbesserungen als Facelift zusammengefasst. Offensichtlich sind es vor allem schöne Augen, die den Charme haben, die Zeit bis zur Präsentation eines völlig neuen Modells überbrücken zu können. Allein andere Scheinwerfer und Heckleuchten können den Auftritt eines Pkws wirksam verändern. Das freilich hat Folgen. Quasi über Nacht lassen Design-Korrekturen Vorgängermodelle irgendwie alt aussehen.

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Fahrbericht Mercedes E-KlasseFlanieren bei geöffnetem Dach und Temperaturen von nicht viel mehr als zehn Grad, kann eigentlich selbst für Frischluft-Freaks nicht so ganz die automobile Erfüllung sein. Mercedes belehrt die Zweifler mit seinem E-Klasse Cabrio eines besseren: Klimanlage und Sitzheizung an, ein wärmender Luftstrom aus den Heizungs-Düsen, der sich um die Hals-und Nackenpartie von Fahrer und Beifahrer legt und die Aktivierung des so genannten Aircap, bei dem ein Spoiler aus der Oberkante der Windschutzscheibe fährt und in Verbindung mit einem kleinen Windschot zwischen den Kopfstützen der hinteren Sitze bis zu Tempo 120 die lästigen Windverwirbelungen reduziert, machen die Oben-ohne-Fahrt selbst an kühlen Tagen zu einem Genuss.

Damit erfüllten die Stuttgarter Entwicklungs-Ingenieure die Forderung ihres Chefs Thomas Weber „Ganzjahrestauglichkeit für alle vier Passagiere“ nahezu perfekt. Neben Aircap trägt zur offenen Herbst- und Wintertauglichkeit auch das weiterentwickelte Airscarf-System für Hals und Nacken bei. Die Düse des Warmluftdiffusors lässt sich beim E-Klasse Cabrio jetzt nämlich über die Kopfstützen-Höhenverstellung mit Hilfe eines Verstellrades um insgesamt 36 Grad nach oben und unten schwenken, so dass man unabhängig von seiner Körpergröße in den Genuss der Nackenheizung kommt.

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Fahrbericht Opel IsigniaEr ist eine stattliche Erscheinung. Schon sein Auftritt vermittelt den Eindruck, dass er darauf aus ist, unter Seinesgleichen auf jeden Fall mit tonangebend zu sein. Dass er das Zeug dazu hat, ließ der Testwagen erkennen, ein Insignia Sports Tourer Edition 2.0 CDTI ecoFLEX in elegantem unschuldigem Weiß, das die sympathische stämmige Figur noch mehr zur Geltung kommen lässt. Nachteil muss das nicht sein.

Ginge es beim Insignia Sports Tourer um ein menschliches Wesen, hieße es, da sei „was auf den Rippen“, das schließlich erst zu einer Figur verhilft, nach der man sich anerkennend umdreht. Ganz ähnlich scheint das bei Autos zu funktionieren. Die Zulassungsstatistik bestätigt, dass Opel mit dem Insignia, auch mit dem Sports Tourer, einen Treffer landete. Das Auto gefällt, hat die Leidenschaftslosigkeit von Vorgängern mit Blitz völlig abgelegt.

Das Platzangebot im Fond fällt jedoch nicht so reichlich aus, wie von außen zu vermuteten ist. Die geöffnete wuchtige Heckklappe und der Blick auf den weit ausladenden Stoßfänger, den sie freigibt, sind Teil der Erklärung, wie der respektable Korpus dieses Autos zustande kommt, den auch seine hohe Gürtellinie prägt. Leider erschwert die Karosseriegestaltung samt der Position der Säulen, die das Dach tragen, dem Fahrer die Sicht nach links und rechts, vor allem aber zurück. Zentimetergenaues Einparken rückwärts kann zur schweißtreibenden Angelegenheit werden. Eine serienmäßige Rückfahrkamera wäre willkommen.

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Mini Cooper FahrberichtIch bekenne: Nie hätte ich geglaubt, dass die Wiederbelebung der MINI-Legende, von BMW seit zehn Jahren entschlossen betrieben, diesen nachgeborenen Burschen derart beeindruckende Karriere machen lassen würde! – Aber der Mensch darf sich ja irren. Inzwischen ist der moderne MINI millionenfach auf der Straße und eigentlich auch gar nicht mehr so neu.

Aber – Teil zwei meiner Überraschung – der Erststarter, die Limousine, bekam nach und nach interessante Geschwister. Das gab dem MINI-Kult, jener ausgesprochen freundlichen Zuneigung, die dem Auto weltweit zuteil wird, fortlaufend neue Impulse; erst durch das MINI Cabrio, dann durch den MINI Clubman und dieser Tage nun durch den MINI Countryman (ein Crossover, der sich auch als Allradler ordern lässt). Stets gesellte sich dazu die besonders potente motorsportlich ausgerichtete Ausgabe John Cooper Works. Dass die Modelle generell als „One“, „Cooper S“ und „Cooper D“ (Diesel) unterschiedlich motorisiert daherkommen, macht die Wahl nicht leichter.

Letztlich muss sich jeder MINI-Freak irgendwie entscheiden. Für die Wahl des Testwagens sprach der Kombi-Nutzwert eines MINI Cooper Clubman. Der Cooper-Variante ist grundsätzlich ein Vierzylinder-Benziner mit 90 kW (122 PS) Leistung zugeordnet. Zum Vergleich: Einem MINI One Clubman werden lediglich 72 kW (98 PS) zugebilligt, einem MINI Cooper S Clubman hingegen 135 kW (184 PS) und einem MINI Cooper D Clubman 80 kW (110 PS).

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