Weltpremiere des Golf VII: Gekonnter Aufschlag

Der neue Golf ist da!

VWs Handicap stimmte, als 1974 der erste Golf das Erbe des legendären Käfers antreten sollte. Wie auf dem Golfplatz, wo es den Ball mit möglichst wenigen Schlägen zu versenken gilt, brauchte es nicht lange, ehe sich der Käfer-Nachfolger zum Bestseller mauserte. In den 38 Jahren seiner Marktpräsenz verkaufte er sich rund 29 Millionen Mal, gilt als das Maß der Dinge in der Kompaktklasse und beseitigte Standesdünkel. Mit einem Golf vorzufahren ist chic; unter Akademikern ebenso wie unter den normalen Nachbarn von nebenan. Jetzt kann Golf Nummer sieben zeigen, was er draufhat. Heute wurde er in der Neuen Nationalgalerie in Berlin vor der Weltpresse enthüllt.

Länger, breiter und flacher ist er geworden, doch in der Silhouette den Konturen des Vorgängers treu geblieben: Hier kommt ein Golf. „Evolution statt Revolution“, war angesagt. Da spielt sich das Revolutionäre eher im Verborgenen ab. So ist es den VW-Technikern gelungen, ihn im Vergleich zum Vorgänger in kleinen Schritten um 100 Kilo leichter zu machen, ohne auf Komfort oder Sicherheitstechnik verzichten zu müssen. Im Gegenteil. Bei der Ausstattung kommt Oberklasse-Feeling auf, und zahlreiche Assistenten wie City-Notbremsfunktion, Abstandsradar, Ermüdungserkennung oder Spurhalteassistenz stehen optional zur Verfügung, um das Autofahrerleben leichter zu machen.


Moderne Motorentechnik, gepaart mit geringerem Gewicht, sorgt dafür, dass der nun 1.150 Kilo wiegende Golf bis zu 23 Prozent sparsamer geworden ist. Der 140-PS-Benziner (Zylinderabschaltung) soll sich nun mit 4,8 Litern und der 105-PS-TDI mit 3,8 Litern begnügen. Der Golf BlueMotion setzt noch einen drauf: 3,2 l/100 km (CO2: 85 g/km)! Ultrahochfester Stahl macht’s möglich, dass allein bei der Karosserie 23 Kilo fielen. Der Golf VII ist der erste VW-Vertreter, der auf dem sogenannten Modularen Querbaukasten basiert. Nach dem MQB-Prinzip sollen viele gleiche Komponenten die Entwicklung und Produktion günstiger machen.

Kein Zweifel: Die sprichwörtlichen Fußstapfen des Käfer waren nicht zu groß, in die man die Gölfe in den Siebzigerjahren gesetzt hat. Der Neue wird dort anknüpfen, wo Golf Nummer sechs sein Abspiel gemacht hat. Er wird den Ball ins Grün bringen. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)

 


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