Jeep Grand Cherokee„Noch ein bisschen ungewöhnlich“ sei es für ihn,

die zur Fahrvorstellung eines neuen Jeep Cherokee angereisten Journalisten zu begrüßen, bekannte Claus Witzeck, lang gedienter Fiat-Mann, zu Beginn der Pressekonferenz in Rottach-Egern. Nachdem Chrysler und damit auch die Marken Dodge und Jeep „2009 in die industrielle Verantwortung von Fiat gegeben“ wurden, wie Witzeck sagte, gehören sie damit aber eben auch unters Dach der Fiat Group Automobiles Germany AG.

Mit der vierten Generation des Jeep Grand Cherokee mache die „stärkste Geländewagenmarke der Welt“, zugleich als weltweit anerkanntes Original, erneut auf sich aufmerksam, erklärte Vorstand Heiko van der Luyt und fügte sogleich an, dass einem Jeep im „Offroad“-Einsatz seit jeher kein Konkurrent etwas vormachen könne. „Nun aber haben wir unsere Hausaufgaben auch in Sachen onroad erledigt.“ Damit lenkte er die Aufmerksamkeit auf die umfangreichen Änderungen, die dem Jeep Grand Cherokee einen noch attraktiveren Auftritt und neue automobile Qualitäten bescherten.
 

Fahrwerk (jetzt rundum Einzelradaufhängung), Design und Innenausstattung orientieren sich an den Erwartungen, dass auch ein perfekter Geländegänger gleichermaßen mit seinem Verhalten auf Straßen und Autobahnen imponieren sollte. Das ist der Fall. „In großer Freiheit“ macht das Auto schnell vergessen, dass es gut 2,3 bzw. fast 2,5 Tonnen schwer ist. Es fühlt sich durchaus an, als sei es allein für die Straße geschaffen.

Den Testfahrten vom Flughafen München zum Tegernsee und zurück war ein Geländeparcours vorgeschaltet, der dem Vergleich des neuen Jeep Grand Cherokee mit seinem Vorgänger dienen sollte. Erkenntnis: Der hübschere Neue bewältigte die Tücken des Parcours nicht minder beeindruckend. Das aber war von vornherein zu erwarten.

Deutlich mehr punktet Jeeps Neuerscheinung in Sachen Komfort. Die gediegene Innenausstattung, beginnend beim lederbezogenen Cockpitbereich, knüpft an Käufererwartungen an, die in diesem Segment – siehe Touareg, X5, ML – immer anspruchsvoller werden: Laufruhe und Wohlfühlatmosphäre werden gepaart mit Annehmlichkeiten, die von einem modernen Allrad-Gefährt mit derart souveränen Triebwerken wohl auch erwartet werden. Im Blickfeld beim Einsteigen zuerst ein Holz-/Lederlenkrad, das künftig bei allen Modellen von Chrysler auftauchen wird. An Bord ist eigentlich alles, was man sich wünscht. Und deshalb gibt es jeweils auch nur einen Preis für den neuen Jeep Grand Cherokee (V6: 52.850 Euro, V8: 62.450 Euro).

Neben dem vollautomatischen Allradantrieb mit Geländeuntersetzung hat der Neue mit Achtzylinder-Triebwerk serienmäßig Luftfederung (Quadra-Lift, 5-fach verstellbar). Als Sonderausstattung gilt bei beiden Modellen lediglich die Metallic-Lackierung (800 Euro Aufpreis).

Motorisch geht es beim Jeep Grand Cherokee Overland mit potenten Ottomotoren (plus Fünfstufenautomatik) voran. Ihr Kürzel: 3.6 V6 oder 5.7 V8 (210 kW/286 PS bzw. 259 kW/352 PS). Der Durchschnittsverbrauch (kombiniert) wird mit 11,4 bzw. 14,1 l/100 km angeben (CO2: 265 bzw. 327 g/km). Ein 3.0-V6-Dieselaggregat, für den deutschen Markt geradezu unverzichtbar, folgt Mitte kommenden Jahres. (Auto-Reporter.NET/Wolfram Riedel)(Foto: Jeep/Auto-Reporter.NET)

Das Flaggschiff der Grand Cherokee


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