Volvo V60Noch steht der neue Volvo S60 nicht bei den Händlern,

schon hat die schwedische Automarke, heute in chinesischem Besitz, den Kombi-Bruder V60 vorgestellt. Die so genannte „60er Familie“ soll die Volumen-Baureihe auf dem deutschen Markt werden und hat dazu die besten Voraussetzungen. Gemeinsam mit dem seit November 2008 erfolgreich angebotenen XC60 (kleiner SUV), dem am 18. September startende S60 (Limousine) und dem V60 (Kombi), der ab 13. November 2010 ausgeliefert wird, „sollen diese drei Modelle im nächsten Jahr ein Volumen von 60 Prozent auf dem deutschen Markt erreichen“, sagte Bernhard Bauer, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH, während der Vorstellung in Italien. Dass der neue Kombi in die Erfolgsspur des XC60 einbiegen wird, verlangt keine hellseherische Fähigkeiten.

Hintergrund: Im Verein der heiß umkämpften deutschen Wettbewerber vom Schlage eines Audi A4 Avant, BMW 3er Touring oder Mercedes C-Klasse T-Modell ist der Einstiegspreis von 28.000 Euro für den neuen Volvo V60 ein Wort. Hierfür bekommt der Kunde ein qualitativ ansprechendes, fahrsicheres und gut ausgestattetes Auto, das von einem modernen 1,6-Liter Vierzylinder Direkteinspritzer-Benziner mit Turbo-Aufladung (150 PS/110 kW) angetrieben wird. Gegenüber der Limousine bietet der Kombi zusätzlich Platz und mehr Flexibilität im Innenraum. Allerdings ist auch der V60 ebenso wie seine Wettbewerber in diesem Segment kein Lademeister. Der moderate Aufpreis von 1.000 Euro gegenüber dem S60 lohnt sich für den V60 in jedem Fall.

Optisch gefällt der 4,62 Meter lange Volvo V60, der nicht mit den traditionellen Kombis konkurrieren soll. Dies tut er auch nicht, weil seine Form zu eng an den Linien des Coupés angelegt ist. Die Keilform, die kurzen Überhänge vorn und hinten sowie die schlanke coupéartige Dachlinie, die leicht nach hinten abfällt, unterstreicht die schicke Form – nicht aber den Nutzwert eines Kombis. Für Kunden, die viel Laderaum bevorzugen, verweist Volvo auf den V70 oder XC70. Schließlich sind 430 Liter für den V60 kein Spitzenwert, auch nicht im direkten Wettbewerbsumfeld – etwas über 1.200 Liter sind das Maximum beim V60. Praktisch: Jede Lehne der dreiteiligen Rücksitzbank lässt sich einfach und einzeln umklappen, hierdurch entsteht eine eben Fläche, die sich durch die niedrige Ladekante bequem beladen lässt.

Gleich zum Verkaufsstart bietet Volvo eine breite Palette am Motorisierungen an: Fünf Benziner und zwei Turbodiesel. Zudem kann der Kunde zwischen vier Ausstattungen wählen. Die Preisspanne reicht von 28.000 Euro bis 50.100 Euro. Der neu entwickelte GTDI-Motor mit vier Zylinder, Benzin-Direkteinspritzung und Turbo-Aufladung leistet mit 1,6-Liter Hubraum 150 PS (110 kW) als T3 oder 180 PS (132 kW) als T4 sowie mit 2,0-Liter Hubraum 203 PS (149 kW) als 2.0T und 240 PS (176 kW) als T5. Das Spitzenmodell V60 T6 AWD hat den bekannten 2,9-Liter Reihen-Sechszylinder mit Turbo-Aufladung (304 PS/224 kW) unter der Motorhaube und ist serienmäßig mit permanentem Allradantrieb und einer Sechsgang-Automatik ausgerüstet.

Der günstigste Diesel startet als V60 D3 bei 32.650 Euro. Hier gibt es den 2,0-Liter Fünfzylinder mit Common Rail-Einspritzung und 163 PS (120 kW). Der V60 D5 ist mit 2,4-Liter Hubraum 205 PS (151 kW) stark, den es auch mit Allradantrieb und Automatikgetriebe gibt. Das neue Doppelkupplungsgetriebe bleibt den Benzinern T4, 2.0T und T5 vorbehalten. Anfang 2011 folgt der sparsame V60 DRIVe, dessen 1,6-Liter Vierzylinder-Diesel 115 PS (84 PS) leistet und mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,3 Liter auf 100 km auskommen soll.

Ein empfehlenswertes Angebot für den neuen Volvo V60 ist das Fahrerassistenz-Paket, das ein Kollisions-Warnsystem mit Fußgängererkennung samt automatischer Vollbremsung sowie dem aktiven Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem enthält. Mit 1.950 Euro ist es 1.370 Euro günstiger als bei einer jeweiligen Einzelbestellung – „die Ausstattung mit technischen Innovationen in den Bereichen Sicherheit und Komfort lässt nichts zu wünschen übrig“, betont Volvo Deutschland Chef Bauer. (Auto-Reporter.NET/Peter Hartmann)( Foto: Auto-Reporter.NET)

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