Neuvorstellung Seat ExeoNur gut, wenn man als Marke in einem großen Konzern zu Hause ist.

Seat, als spanischer Automobilhersteller im Volkswagen Konzern integriert, ist ein gutes Beispiel wie eine biedere Marke zu einem attraktiven Leben geweckt wurde. Heute ist sie längst fester Bestandteil der Markenvielfalt im Konzern und deckt das preiswerte sportliche Segment ab. Seat ist bekannt für seine dynamische agile Fahrwerksabstimmung und einem Design, das junge Kundschaft an die Marke bieten soll. Dies tun sowohl der Ibiza wie auch der Leon, weniger der Altea und Altea XL, sie sprechen eher den sportlichorientierten Familienvater an und mit dem Exeo wollen die Spanier den preisbewussten Vielfahrer anlocken.

Seat hat mit dem Exeo, den mit markenspezifischen Details aufgefrischten alten Audi A4 im Angebot. Zum Vergleich: Fährt man den neuen A4 und steigt anschließend in den Exeo, so merkt man schon, dass der Spanier der zweite Sieger ist. Allerdings ist der keineswegs veraltete Exeo auch einige Tausend Euro preiswerter. Zum Modelljahr 2011 gibt es den Exeo wahlweise mit sieben verschiedenen Triebwerken, die zwischen 120 PS (88 kW) und 211 PS (155 kW) leisten. Die Preise starten für die Limousine ab 21.990 Euro und als Kombi mit dem Kürzel ST ab 22.890 Euro. Neben den Dieselmotoren 2.0 TDI CR mit 120 PS (88 kW), 143 PS (105 kW) und 170 PS (125 kW) bietet Seat zwei neue TSI-Benziner an, der aus 1,8-Liter Hubraum 160 PS (118 kW) und aus 2,0-Liter Hubraum 211 PS (155 kW) leistet.

Der Exeo 2.0 TSI (ab 27.790 Euro) ist 244 km/h schnell und verbraucht im Durchschnitt 6,9 Liter auf 100 km. Das moderne 211 PS Aggregat passt gut zur aufgewerteten Ausstattung Sport, die serienmäßig 18 Zoll Leichtmetallfelgen, Sportfahrwerk, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht, Tagfahrlicht und Heckleuchten in LED-Technik beinhaltet. Einen neuen Audi A4 (211 PS) in dieser Ausstattung bekommt man nicht für knapp 30.000 Euro.

Das 3-Liter-Auto gibt es bei Seat: Der Ibiza 1.2 TDI CR verbraucht nur 3,4 Liter auf 100 km (CO2-Ausstoß 89 g/km). Im Ibiza Ecomotive arbeitet der 1,2-Liter Dreizylinder-Turbodiesel mit Common Rail Direkteinspritzung und 75 PS (55 kW) und startet zum Preis von 16.050 Euro. Wenn der Ibiza beispielsweise an einer roten Ampel hält, der Fahrer den Schaltheben in den Leerlauf führt und seinen Fuß von der Kupplung nimmt, greift die Start-Stopp-Automatik ein und schaltet den Dreizylinder ab. Sobald der Fahrer die Kupplung wieder tritt, springt der Motor automatisch an. Und dann kann er mit eingelegtem Gang wie gewohnt anfahren. In Der Anfangsphase bedarf es einer Eingewöhnungszeit – und wer möchte ist mit dem Drei-Liter-Ibiza auch 170 km/h schnell. Dann verbraucht er aber auch mehr Kraftstoff als 3,4 Liter.

Bei der Ecomotive-Version des Leon, Altea und Altea XL sorgt der neue 1.2 TSI mit 105 PS (77 kW) für sparsamen Kraftstoffverbrauch: Beispielsweise begnügt sich der Leon mit 5,4 Liter auf 100 km (CO2-Wert 124 g/km) und steht in der Preisliste ab 18.190 Euro. (auto-reporter.net/Peter Hartmann)

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