Auto Vorstellung

Die Zeiten der Extravaganz ist bei Citroen vorbei. Dies stellt der neue C4, der am 20. November 2010 in Deutschland auf den Markt kommt, erneut unter Beweis. Der Digital-Tachometer, mittig auf dem Armaturenbrett platziert, ist ebenso Geschichte wie die feststehende Lenkradnabe, auch beim Design setzen die Franzosen jetzt auf konventionellere Linien. „Wir haben für den neuen Citroen C4 intuitiv bedienbare Technologien entwickelt, die ihren Nutzen tagtäglich unter Beweis stellen und den Alltag einfacher gestalten“, kommentiert C4-Projektleiter Jérémie Maestracci, den Auftritt des kompakten C4.

Mit 4,33 Meter ist der neue C4 acht Zentimeter länger als der Vorgänger. Dieses Plus an Länge im Heckbereich nutzt der Kofferraum wirkungsvoll aus. Mit einem Volumen von 410 Liter steht der neue C4 an der Spitze in seinem Segment, zuvor waren es noch 320 Liter, die ihn am unteren Ende positionierten. „Besonderen Wert legten wir auf Insassenkomfort, Wohlbefinden und Gelassenheit. Denn was man heute erwartet, ist nicht in erster Linie schnelles Fahren, sondern vielmehr ein sinnvolles Nutzen der im Fahrzeug verbrachten Zeit“, sagt Maestracci. Wohlbefinden kommt insbesondere dann auf, wenn man im C4 Exclusive Platz nimmt – neben Attraction und Tendance die Top-Ausstattung und für den C4 ab 21.800 Euro zu haben. Die während der Vorstellung so viel gelobte zusätzliche Sicherheitsausstattung gibt es nicht zum Null-Tarif, aber zu einem erschwinglichen Aufpreis von 1.300 Euro. Das Paket umfasst den Toter-Winkel Assistent, die mitlenkenden Bi-Xenon-Scheinwerfer, den AFIL-Spurassisten und den Reifendrucksensor. Ebenso wie das eMy Way HiFi-Paket mit Navigation (1.500 Euro) bleiben diese Ausstattungen nur dem C4 Exclusive vorbehalten.

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Suziki KizashiKleinwagen und kompakte Allradautos, das ist das traditionelle Angebot des japanische Automobilanbieters Suzuki. Gerne erinnert man sich an den Mini-Geländewagen LJ80 zurück, mit dem Suzuki in dem 80er Jahre für Furore sorgte. Klein, kompakt und wendig, mit diesen Merkmalen ist der Alto, Splash, Swift, SX4, Jimny und Grand Vitara ausgerüstet – und damit wäre auch schon das Modellangebot auf dem deutschen Markt vorgestellt. Suzuki fühlt sich wohl in der Fahrzeugklasse mit Längen zwischen 3,50 und 4,51 Meter. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Dennoch gibt es eine Ausnahme, die eine Ausnahme bleiben wird, wie Suzuki versichert. Mit dem neuen Kizashi wägt sich der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist erstmals in die Mittelklasse. Eigentlich war die klassische Stufenheck-Limousine nicht für den europäischen Markt gedacht. Der 4,65 Meter lange Kizashi sollte ausschließlich in den USA, Japan und Russland verkauft werden.

Mit der Entscheidung ein größeres Modell anbieten, ist Suzuki dem Wunsch seiner Kunden nachgekommen. „Wir fühlen uns mehr als verpflichtet, diesen Ansprüchen gerecht zu werden und haben uns daher entschieden, unsere Produktpalette nach oben zu erweitern“, begründet Suzuki-Präsident Hiroshi Tsuda den Verkaufsstart in der Mittelklasse. Auch wenn heute der Serien-Kizashi nur noch in den Design-Gründzügen mit der im März 2008 auf der New York Motors Show enthüllten Studie „Concept Kizashi III“ zu tun hat, fährt der Kizashi in einer gefälligen Optik vor. Auf emotionales Design hat Suzuki jedoch verzichtet – schade, versprach doch die Studie mehr als nur das übliche Mittelklasse-Styling. Auf dem deutschen Markt gibt es den Kizashi ausschließlich in der Ausstattung „Sport“, die mit 18 Zoll Leichtmetallfelgen und verchromter, ovalen Doppelauspuffanlage dick aufträgt.

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Ford C-MaxVom Erfolg des Sport-Van S-Max, der vor drei Jahren auf den Markt kam, ist Ford förmlich überfahren worden. Zu dieser Zeit war der C-MAX, ein kompakter Van schon vier Jahre im Programm. Jetzt wird die MAX-Familie in der nächsten Generation weiter ausgebaut und erhält mit dem Grand C-MAX ein neues Mitglied. Erstmals gibt es den C-MAX in zwei Karosserievarianten: Zum einen, wie gehabt in der fünfsitzigen Ausführung, und zum anderen mit verlängertem Radstand und bis zu sieben Sitzen. Die Länge des C-MAX von 4,38 Meter wuchs beim Grand C-MAX um 14 Zentimeter auf 4,52 Meter – auch der Radstand ist beim Grand C-MAX 14 Zentimeter länger.

Die Preise für den neuen Ford C-MAX starten mit 18.600 Euro, der Grand ist 1.500 Euro teurer und wer den Grand C-MAX als Siebensitzer haben möchte, muss nochmals 700 Euro investieren. Ford ist vom Erfolg der beiden C-MAX-Versionen überzeugt, die neuen Kompakt-Vans sollen die Kunden mit ihrer Vielseitigkeit, Flexibilität und vor allem dem guten Platzangebot überzeugen. Übernimmt der C-MAX die Rolle des sportlichen Vans, so soll der Grand C-MAX Familien ansprechen, die den Anspruch an hohe Transportflexibilität stellen. An den Erfolg des Vorgängers mit über 150.000 Käufer in sieben Jahren, soll die neue C-MAX Generation anknüpfen. Der Modellmix zwischen C-MAX und Grand C-MAX schätzt Ford mit einem Anteil von 50 zu 50 ein. Für 2011 sind insgesamt 23.100 Verkäufe in Deutschland angepeilt.

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Opel MerivaDer Sommer geht, Opels Merivia mit Dieselmotor kommt, nachdem die „Flexibilitäts-Champions“ (Opel) mit Benzinmotoren schon vor Wochen an den Start gingen und sich in Deutschland, dem wichtigsten Meriva-Markt, sogleich an die Spitze des Segments „Kleine Vans“ setzten, wie jetzt Jürgen Keller, seines Zeichens Director Sales & Marketing Germany, bei der Fahrpräsentation des Meriva mit Turbodiesel-Triebwerken sichtlich zufrieden verkünden konnte. Es sähe ganz so aus, sagte Keller bei der Veranstaltung in Südfrankreich, als erreiche der Meriva schon Ende September die Absatzzahlen, die fürs komplette Jahr 2010 geplant waren.

Aus der gefestigten Vermutung lässt sich schon jetzt eine Tatsache machen, denn vom Verkaufsstart der Dieselmodelle im Spätherbst wird der Meriva auf jeden Fall profitieren. „Dieselnd“ dürfte er zusätzliches Kaufinteresse wecken. Mit den grundsätzlichen Qualitäten der Meriva-Neuauflage hat sich „Auto-Reporter.NET“ kürzlich ausführlich befasst. Studienobjekt war ein Meriva 1.4 EcoFLEX (120 PS), dessen Turbomotor 88 kW/120 PS leistet (Fahrbericht unter Auto-Reporter.NET).

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2010 Citroen C4 VorstellungSeit der Vorstellung des C6, dem legitimierten Nachfolger der Limousinen-Ikone DS, die liebevoll auch die „Göttliche“ genannt wurde, hat Citroën nach langen Jahren der Irrungen und Wirrungen Schritt für Schritt wieder zu den einstigen Werten zurückgefunden. Und die Verkaufserfolge blieben nicht aus. Nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland. Mit dabei geholfen hat auch der C4, der in der Kompaktklasse, immer in Relation zum übermächtigen Golf sowie Opel Astra und Ford Focus gesehen, recht viele Freunde bei uns fand.

Jetzt präsentieren die Franzosen die nächste Generation des Fünftürers. In einem eleganteren Blechkleid, mit mehr Platz, sparsameren Motoren und attraktiver Preisgestaltung. Startet der C4, der im November bei den deutschen Händlern steht, doch bereits ab 15.950 Euro.

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