Führerscheintourismus: Auch Umweg über Ungarn kann verboten seinFührerschein im Ausland

Ist einem Mann wegen Drogenkonsums die Fahrerlaubnis entzogen worden, kann er einen in der tschechischen Republik erworbenen Führerschein fast zehn Jahre später nicht dadurch auch für die Bundesrepublik „gültig machen“, indem er den Lappen zusätzlich noch im Ausland umschreiben lässt.

Im konkreten Fall wurde seinerzeit der Wohnsitz in Deutschland in den Führerschein eingetragen, was jedoch gegen das Wohnsitzprinzip verstoßen hatte. Der Mann ließ deswegen den tschechischen Führerschein in Ungarn in einen ungarischen umschreiben und gab einen Wohnsitz in Ungarn an. Doch auch dieser Umweg wurde von der deutschen Behörde „verfolgt“. Der Mann hatte es hinzunehmen, dass sein Führerschein einen „Inlands-Sperrvermerk“ bekam (Bayerischer VGH, 11 Cs 1122/09). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)


 

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