Bereits ein mäßiger Alkoholgenuss rechtfertigt LeistungskürzungLeitungskürzungen bei Alkohlgenuss

Ein Autofahrer war in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Laterne geprallt. Als er den entstandenen Schaden von seinem Vollkaskoversicherer ersetzt haben wollte, war dieser nur zu einer Kostenübernahme von 50 Prozent bereit, da eine entnommene Blutprobe einen Blutalkoholwert von 0,4 Promille zum Unfallzeitpunkt ergeben hatte.


Das Landgericht Flensburg bestätigte das Vorgehen des Versicherungsunternehmens, da sich der Autofahrer grob fahrlässig verhalten habe. So spreche das Abkommen von der Fahrbahn ohne ersichtlichen Grund für einen typischen alkoholbedingten Fahrfehler des Autofahrers. Der Beweis des ersten Anscheins spreche gegen die Behauptung des Mannes, dass der Alkoholgenuss nicht der Auslöser für den Unfall gewesen sei, zumal er nach eigener Aussage auch nicht schneller als die erlaubten 50 Stundenkilometer gefahren sei (LG Flensburg, 4 O 9/11). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)(Grafik: Auto-Reporter.NET)

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