Die Haftpflichtversicherung der Kraftfahrerin zahlte zunächst 50.000 Euro an das Kind, wollte nun aber die Mutter mit 50 Prozent an den Kosten beteiligt wissen. Schließlich habe sie ihre Aufsichtspflicht gegenüber dem dadurch verunglückten Sohn verletzt, trug dieser bei der gemeinsamen Ausfahrt doch nicht einmal den zu seiner Sicherheit erforderlichen Fahrradhelm.

Das sah das Gericht jedoch anders. „Eltern müssen aufgrund des sogenannten Haftungsprivilegs gegenüber ihren Kindern nur so sorgfältig handeln, wie sie dies in ihren eigenen Angelegenheiten tun“, erklärt Rechtsanwältin Jetta Kasper von der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de) den Richterspruch. Es gibt aber keine gesetzliche Vorschrift über das Tragen von Helmen als Radfahrer. Zumal der Junge, als er in der konkreten Unfallsituation sein Rad schob, nicht als Radfahrer, sondern als Fußgänger unterwegs war. (Auto-Reporter.NET)


 

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