Doch die Düsseldorfer Oberlandesrichter wiesen sein Begehren zurück. Denn im Haushalt des Mannes gibt es nicht nur noch einen auf seine Ehefrau angemeldeten Nissan Micra, sondern auch einen auf ihn selbst zugelassenen Mercedes Benz E 200. „Damit stellt sich der vorübergehende Zwangsverzicht auf den ausgefallenen Wagen eher als Verlust eines nicht entschädigungsfähigen Freizeitvergnügens dar“, erklärt Rechtsanwalt Jörg-Matthias Bauer von der telefonischen Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de).

Selbst wenn der Oldtimer-Sportwagen tatsächlich als normales Verkehrs- und Beförderungsmittel insbesondere für Fahrten zur Erledigung des tagtäglichen Bedarfs eingesetzt wurde, stand dem Betroffenen mit seinem nicht weniger luxuriösen Mercedes ein adäquates Zweitfahrzeug für die volle Aufrechterhaltung seiner Mobilität zur Verfügung. Es fehlt also an der „Fühlbarkeit“ einer wirklichen Entbehrung, die laut Düsseldorfer Richterspruch unabdingbare Voraussetzung für den Ersatz eines Nutzungsausfallschadens nach einem solchen Autounfall ist. (Auto-Reporter.NET)


 

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