117 Parkverstöße in sechs Jahren kosten den LappenDann doch zu oft falsch geparkt

Parkt ein Autofahrer „oft und hartnäckig“ falsch, kann er seinen Führerschein verlieren. Im verhandelten Fall hatte ein 53-jähriger Mann innerhalb von sechs Jahren 117 Parkverstöße begangen und insbesondere fürs Parken ohne Parkschein, auf Behindertenparkplätzen oder im Halteverbot regelmäßig Knöllchen kassiert.

Das Verwaltungsgericht des Saarlandes forderte, dass der Betroffene auf jeden Fall ein Gutachten auf Basis einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) vorlegen müsse, „um seine Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges zu belegen“. Bleibt er dies schuldig, darf die Fahrerlaubnis komplett eingezogen werden. Jemandem, der sich als ungeeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges erwiesen hat, kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Das gelte auch dann, wenn der Autofahrer „durch sein Verhalten im ruhenden Verkehr zeigt, dass er die Rechtsordnung im Straßenverkehr nicht akzeptiert und hartnäckig missachtet“ (VwG des Saarlandes, 10 K 487/11). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)


 

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