Falscher „Tatort“ schützt vor StrafeGlück gehabt

Ein Autofahrer kann von Glück reden, wenn in dem Bußgeldbescheid für einen von ihm begangenen Verkehrsverstoß der „Tatort“ falsch angegeben worden ist. Er braucht dann nämlich das Bußgeld nicht zu zahlen. Zu diesem Urteil kam das Amtsgericht Ratzeburg im Falle einer Geschwindigkeitsüberschreitung.

Etwas anderes würde nur gelten, so die Richter, wenn der Verkehrssünder „unschwer erkennen konnte“, dass er an einer anderen Stelle geblitzt worden war. Und das gilt auch, wenn der falsch bezeichnete und der tatsächliche Tatort nur etwa einen Kilometer voneinander entfernt liegen (AmG Ratzeburg, 6 OWi 12/08). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)


 

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