„Deckungszusage“ muss nicht der Anwalt einholenZusage einholen

Soll nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall festgestellt werden, ob die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden ohne Wenn und Aber regulieren wird, so bedarf es dazu nicht eines offiziellen Briefes eines Rechtsanwalts. Dies jedenfalls dann nicht, solange nicht zu erwarten ist, dass der Versicherer „Schwierigkeiten“ machen werde.

Der Bundesgerichtshof: „Bei einer solchen Sachlage ist die Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe für die Einholung der Deckungszusage nicht erforderlich; vielmehr ist es dem Geschädigten in der Regel zuzumuten, sie selbst anzufordern.“ Außerdem sei ein Anwalt, der eine solche Deckungszusage im Auftrag des geschädigten Autofahrers beim Versicherer einholen wolle, verpflichtet, seinen Mandanten vorher darüber zu informieren, dass dafür eine besondere Gebühr fällig wäre. Tut er das nicht, so ist der Schädiger schon aus diesem Grunde nicht verpflichtet, dafür Ersatz zu leisten (BGH, VI ZR 274/10). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)


 

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