Vollkaskoversicherung: Schusseligkeit wird nicht bezahltKein Geld für Schussligkeit von der Vollkaskoversicherung

Hat ein Autofahrer seine Fahrräder von der Reparatur-Werkstatt abgeholt und sie auf dem Dachgepäckträger seines Autos transportiert, muss seine Vollkaskoversicherung nicht den Schaden an seinem Fahrzeug ersetzen, der dadurch entstanden ist, dass er samt Dachgepäckträger und Fahrräder in seine Garage fährt, den Aufbau vergisst und die Fahrradstütze gegen Decke stößt.

Im verhandelten Fall blieb der Autofahrer auf dem Schaden an seinem Wagen in Höhe von rund 3.000 Euro sitzen, weil er grob fahrlässig gehandelt hatte. Dazu stellte das Amtsgericht Potsdam folgenden Leitsatz auf: „Grob fahrlässig handelt, wer die verkehrserforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt, schon einfachste, ganz naheliegende Überlegungen nicht anstellt und das nicht beachtet, was in gegebenem Fall jedem einleuchten muss.“ Das treffe hier eindeutig zu. Die Entscheidung erging noch zu dem vorherigen Recht, das den Versicherern bei grober Fahrlässigkeit einen generellen Leistungsausschluss ermöglichte (AmG Potsdam, 34 C 58/07). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)

Wann zahlt die Vollkasko-Versicherung


 

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