Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de) berichtet, warf das Finanzamt der zur Steuerzahlung veranlagten Gemeinde vor, mit der Parkraumbewirtschaftung in der Tiefgarage einen Betrieb gewerblicher Art zu unterhalten. „Dazu zählen nach dem Umsatzsteuergesetz tatsächlich auch juristische Personen des öffentlichen Rechts, deren Einrichtungen einer nachhaltigen wirtschaftlichen Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen dienen, wobei laut Gesetzestext ausdrücklich kein Gewinn angestrebt werden muss“, bestätigt D-AH-Rechtsanwalt Tim Vlachos.

Die Kommune mag mit der „Umwidmung“ eines Teils der Stellplätze in ihrer Tiefgarage zwar auf hoheitlicher Grundlage gehandelt haben. Doch nach Auffassung des Bundesfinanzhofes würde die Andersbehandlung des öffentlich-rechtlichen Betreibers als steuerbefreiter Nichtunternehmer zu einer bedeutenden Wettbewerbsverzerrung hinsichtlich ähnlicher entgeltlicher Parkeinrichtungen mit privatem gewerblichen Charakter führen. Das sei rechtlich nicht vermittelbar. Zumal sich die Stellplätze in einer nicht unmittelbar dem allgemeinen Verkehrsraum zuzuordnenden Tiefgarage wie dieser klar von den dagegen „hoheitlich“ mit Parkuhren bewirtschafteten Straßenflächen abgrenzen. (Auto-Reporter.NET)


 

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