Welchen Einfluss Müdigkeit auf das Unfallgeschehen hat, zeigen zahlreiche Untersuchungen. 2010 veröffentlichte der US-amerikanische Automobilclub AAA eine Auswertung der Unfalldaten der US-Verkehrsbehörde NHTSA, der zufolge bei nahezu 17 Prozent aller tödlichen Unfälle in den USA übermüdete Fahrer am Steuer saßen.

Wie funktioniert’s?

Lässt die Konzentration des Fahrers nach und macht sich Müdigkeit breit, verschlechtern sich die feinmotorischen Fähigkeiten, das Lenkverhalten ist weniger präzise, und der Fahrer muss häufiger kleine Lenkkorrekturen ausführen. Der Algorithmus der neuen Müdigkeitserkennung gleicht das zu Fahrtbeginn registrierte Lenkverhalten des Fahrers stetig ab und erkennt Änderungen. Typisch für nachlassende Konzentration sind Phasen, in denen der Fahrer kaum lenkt und dann abrupt mit kleinen schnellen Lenkeingriffen der Fahrverlauf korrigiert werden muss. Registriert und zum Müdigkeitsindex hochgerechnet werden neben der Häufigkeit dieser Lenkkorrekturen auch Fahrtdauer, Blinkverhalten und Tageszeit. Steigt dieser über einen bestimmten Wert, fordert eine blinkende Kaffeetasse im Anzeigeinstrument zur Pause auf. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: Bosch/Auto-Reporter.NET)


 

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