Der Kampf um Unsterblichkeit

Unter den modernen Sportarten ist dies einer der größten Gladiatorenkämpfe. Und einer, der sich sicherlich über die neue F1-Saison 2013 ausdehnt, beginnend mit dem Grand Prix von Australien im März.

In der Pole- Position steht Sebastian Vettel. Letzte Saison gewann der Deutsche seine dritte Weltmeisterschaft, und damit gehört er zu einem elitären Club von nur acht anderen Fahrern, die das vor Ihm erreicht haben. Dicht an seinen Fersen folgt der zweifache Weltmeister Fernando Alonso. In der Saison 2012 landete der Spanier nur drei Punkte hinter Vettel, wobei das Schicksal des Titels in der Regenschlacht des Saisonfinales in Brasilien besiegelt wurde.


Vettel – Den Titel im Blick

Im Vorfeld der Tests für den diesjährigen Saisonauftakt in Melbourne bleibt Vettel - der den Spitznamen "Baby-Schumacher" trägt, benannt nach Landsmann Michael Schumacher, der durch seine sieben Titel die Rekordmarke behauptet - ganz gelassen. Als amtierender Champion sagt er, "Man bekommt Aufmerksamkeit und Druck zugleich. Das Wichtigste ist, sich auf sich selbst zu konzentrieren und man selbst zu bleiben. Man versucht nicht, etwas zu sein was man nicht ist, da dies eher ablenkt und wertvolle Energie nimmt."

Alonso – Bereit zum Handeln

„El Nando" ist derweil wild entschlossen, den diesjährigen Titel zu holen. Spaniens einziger Formel 1 Weltmeister und Auslöser der fanatischen "Alonsomania" seitdem er der jüngste Formel 1 Champion in der Saison 2005 wurde, ist davon überzeugt, dass er es schaffen kann. Alonso behauptete am Ende der Saison 2012, "Ich denke, in Bezug auf die Strategie, Boxenstopps, Starts, Zuverlässigkeit, war dies ein perfektes Jahr. Wir sind uns einig, dass das einzige was fehlte, das Auto war, was wiederum darin resultierte, dass wir mit den besten Teams nicht mithalten konnten."

Sportwagen weit hinter sich lassen

Es ist schon unglaublich zu sehen, dass ein Formel 1 Auto aus rund 80.000 Komponenten besteht - viel mehr als selbst in den schnellsten Sportwagen. Auch wenn 99,9% dieser Teile korrekt montiert sind und optimal arbeiten, bedeutet dies, dass immer noch 80 Teile nicht funktionieren - was möglicherweise zu entscheidenden Ergebnissen auf der Strecke führt.

Schürt das Feuer

Helmut Marco, ein offizieller Berater des Vettel-Teams, legt noch einen drauf. Er lobt den Deutschen für "seine Methode der Vorbereitung, die Art, wie er sich vom Rest der Welt abschottet, so dass er noch auf Reserven zurück greifen kann, die andere Fahrer möglicherweise nicht haben: Fernando Alonso zum Beispiel ist damit beschäftigt, sich mit Politik und lustigen Kommentaren auseinanderzusetzen."

Auch in der laufenden Saison

Ja, in dieser Formel 1 Saison wird es noch zwei weitere ehemalige Champions geben, die um den Titel mitfahren, und zwar Lewis Hamilton und Jensen Button. Aber beide Briten Stars haben sich seit ihrer überragenden Leistungen in den Jahren 2008 bzw. 2009  sehr zurück gehalten.

Der Clevere setzt sein Geld auf Vettel und Alonso, die wieder einmal weit vorne in den Erwartungen liegen. Einer fährt um seine vierte Krone, der andere um seine Dritte - es wird eine spannende Saison werden.


 

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