In der Klasse GTE Pro kam das Aus für die zwei von Flying Lizard Motorsports und Felbermayr-Proton eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR in der Nacht. Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA), der sich den Flying-Lizard-Elfer mit seinen Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Marco Holzer (Lochau) teilte, rutschte nach 114 Runden auf dem Kies, den ein anderes Auto kurz zuvor in der ersten Schikane verteilt hatte, von der Strecke in die Reifenstapel und musste aufgeben. Es war nicht das erste Problem, mit dem die Startnummer 80 in Le Mans zu kämpfen hatte. Gleich in der ersten Rennstunde kostete ein gebrochener Dämpfer einige Plätze, ein Reifenschaden sorgte später für einen zusätzlichen Zeitverlust.

Das unerwartet frühe Rennende für den Porsche 911 GT3 RSR von Felbermayr-Proton in der Klasse GTE Pro kam nach 184 Runden, als Marc Lieb (Ludwigsburg) mit Getriebeschaden auf der berüchtigten Hunaudières-Geraden stehen blieb. Zu diesem Zeitpunkt lag der Porsche-Werksfahrer zusammen mit seinen Werksfahrerkollegen Richard Lietz (Österreich) und Wolf Henzler (Nürtingen) auf dem vierten Platz. Das Trio hatte 2010 in Le Mans gewonnen.

In der Klasse GTE Am hatte Porsche mit dem Vorjahreselfer von Felbermayr-Proton 17 Stunden lang ein weiteres Eisen im Feuer. Teameigner Christian Ried (Schönebürg) und seine italienischen Teamkollegen Gianluca Roda und Paolo Ruberti, die Klassensieger des Saisonauftakts in Sebring, lagen als Vierte aussichtsreich im Rennen. Doch nach 222 Runden musste Porsche-Cup-Gewinner Gianluca Roda das Auto ohne Vortrieb neben der Strecke abstellen. Den vierten Platz haben sich schließlich Porsche-Werksfahrer Patrick Pilet (Frankreich) und die Amerikaner Seth Neiman und Spencer Pumpelly mit dem Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports gesichert. Als Trainingsschnellste von der Pole-Position ihrer Klasse gestartet, konnten sie in der Anfangsphase des Rennens lange die Führung behaupten, ehe sie durch einen Ausritt ins Kiesbett vorübergehend aus den Top 10 geworfen wurden. (Auto-Reporter.NET/sr)(Foto: Porsche/Auto-Reporter.NET)


 

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