24h Le Mans 2012: Audi startet mit erstem Diesel-Hybrid-Sportler

Ein Diesel-Hybrid von Audi am start in Le Mans 2012

Wenn sich die „ganz Harten“ an diesem Wochenende (16./17. Juni 2012) zum 80. Mal in Le Mans einfinden, um die 24-Stunden-Hatz anzutreten, fährt Audi gewissermaßen eine Testreihe unter härtesten Bedingungen: Nach zehn Siegen bei diesem Langstrecken-Klassiker haben sich die Ingolstädter eine neue Herausforderung gesucht und treten mit dem ersten von einem Diesel-Hybrid angetriebenen Rennwagen an.

Le Mans diente dem Autobauer bereits mehrmals als Lackmustest von Zukunftstechnologien. So holte sich die Marke 2001 den ersten Sieg mit einer Kombination von Turboaufladung und Direkteinspritzung (TFSI), wie sie heute in der Serie Standard ist, 2006 gelang der erste Le-Mans-Erfolg eines Diesel-Rennwagens, und 2010 machte erstmals ein Fahrzeug mit variabler Turbinengeometrie (VTG) von sich reden.

Mit dem Diesel-Hybrid-getriebenen Audi R18 e-tron quattro kehrt auch der quattro-Antrieb in den Motorsport zurück. Mit dieser Technik gehen die Vorjahressieger Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) mit Startnummer „1“ an den Start. Den zweiten Diesel-Hybrid werden ihre Teamkollegen Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish (I/DK/GB) über den Kurs fliegen lassen.

Den Einsatz eines Diesel-Hybrid erst möglich gemacht hat der R18 ultra, der leichteste Le-Mans-Prototyp, den Audi je gebaut hat. Er tritt auf der französischen Rennstrecke gewissermaßen als Zwilling des R18 e-tron quattro auf. Im Cockpit des R18 ultra mit der Startnummer „3“ wechseln sich Romain Dumas/Loïc Duval/Marc Gené (F/F/E) ab. Mit der Nummer „4“ unterwegs sind Marco Bonanomi/Oliver Jarvis/Mike Rockenfeller (I/GB/D).

Die R18 Zwillinge als e-tron und ultra unterscheiden sich lediglich durch das Hybridsystems und ihr unterschiedliches Designs. Technisch sind sie absolut identisch. Auf der Ultra-Leichtbau-Technologie der Marke basieren beide. Eine Kernkompetenz der Audianer. Ein Beispiel dafür ist das neue CFK-Getriebegehäuse – das erste seiner Art in einem LMP-Sportwagen.

Wie nicht anders zu erwarten, befinden sich an Bord beider Fahrzeugkonzepte jede Menge weiterer Innovationen; vom besonders effizienten Aufladungskonzept des 3,7-Liter-V6-TDI-Aggregats mit seinem Mono-VTG-Lader bis hin zum digitalen Rückspiegel mit einem Aktivmatrix-OLED-Display. Er verbessert die aktive Sicherheit deutlich und ist somit für den normalen Straßenverkehr von erheblicher Relevanz. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Um unsere Webseite optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Unter anderen werden Cookies für die Messung (Besucherzahlen in unserem Fall Google Analytics), Werbung (Google Adsense, Mirando, Vibrant Media, etc.) verwendet. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung!