Die Rallye Schweden bot auf den 24 Wertungsprüfungen über rund 350 WP-Kilometer in der schwedischen Provinz Värmlands Län und im benachbarten Norwegen Rallye-Sport in spektakulärster Form. Das hohe Tempo, die langen Drifts und weite Sprünge auf vereisten Pisten ließen die Herzen der zahlreichen Rallye-Fans höher schlagen. Kompakte Sonderprüfungen in der Nähe des Service-Parks in Hagfors und direkte Duelle auf der Pferderennbahn im Start- und Ziel-Ort Karlstad unter Flutlicht sorgten zusätzlich für Begeisterung.

Die beiden von Volkswagen Motorsport eingesetzten Fabia der Konzernmarke Škoda zählten von Beginn an zu den Publikumslieblingen. Sébastien Ogier übernahm von der ersten Etappe an die Führung in der S2000-Klasse. Mit acht Top-10-Ergebnissen stieß er immer wieder in die Spitzengruppe der leistungsstärkeren WRC Fahrzeuge vor und sorgte damit für Jubel bei vielen Fans. „Das war eine sehr gute Rallye für uns und ich freue mich über den Klassensieg. Die Bedingungen auf der Strecke waren besser als erwartet und es hat viel Spaß gemacht, hier zu fahren. Unser Tempo war sehr gut und da auch unsere Teamkollegen sehr schnell waren, war die Rallye für unser gesamtes Team interessant und lehrreich. Für unsere Mannschaft war es schließlich die erste Rallye mit Spike-Reifen auf Eis und Schnee“, sagt der Franzose.

Auch ein Reifenschaden in der zwölften Prüfung und ein Tausch des Kraftstofffilters nach der 18. Prüfung konnten Ogier/Ingrassia nicht bremsen. Der erst 22 Jahre alte Andreas Mikkelsen, aktueller Champion der Intercontinental Rallye Challenge (IRC), genoss am Freitag die Etappe durch seine Heimat Norwegen und ging das Tempo seines Teamkollegen durchweg mit, verlor durch einen Reifenschaden auf der 22. Wertungsprüfung aber wertvolle Zeit und den sicher geglaubten zweiten Platz in der Klasse. „Meine zweite Rallye mit Volkswagen war eine sehr, sehr gute Erfahrung – natürlich war es schade, noch kurz vor Schluss Platz zwei zu verlieren. Unsere erste gemeinsame Veranstaltung im vergangenen Jahr war die erste WRC-Rallye für das Team. Es war toll zu sehen, wie stark sich die Mannschaft seitdem weiterentwickelt hat. Die Zusammenarbeit funktioniert bestens“, so der Škoda UK-Fahrer, der in diesem Jahr gemeinsam mit Co-Pilot Ola Fløene bei ausgewählten Läufen für Volkswagen in der WRC antritt und ansonsten in der IRC seinen Titel verteidigen will. „Gegenüber den IRC Veranstaltungen muss man in der WM ein wenig umdenken. Die Rallyes sind länger, gleichzeitig hat man weniger Möglichkeiten beim Service.“ (Auto-Reporter.NET/pha)  (Foto: VWM/Auto-Reporter.NET)


 

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