Der von Entwicklungsingenieur Heinrich Seibt vor sechzig Jahren vorgegebene Masterplan für den EA 48 liest sich noch heute, als wäre er für den up!: kompakte Abmessungen bei höchstmöglichem Nutzwert, vier Sitze, Frontantrieb. Zudem sollte der kleine Volkswagen wie sein größerer Bruder hohe Qualität bieten und sich damit vom Start weg von der angepeilten Konkurrenz abheben.

Ebenfalls zukunftsweisend: schon damals die selbsttragende Pontonkarosserie und die kleinen 13-Zoll-Räder, die bei Continental speziell für den Prototyp angefertigt wurden. So entstand - damals wie heute - ein kleines Raumwunder, dessen Innenmaße die der Wettbewerber deutlich übertraf.

Seine Leistung wurde in den Testprotokollen als absolut ausreichend bezeichnet – der relativ leichtgewichtige EA 48 verfügte über ein ausgezeichnetes Leistungsgewicht. Die Fahreigenschaften des kompakten Meilensteins beurteilten die Piloten bei den internen Testfahrten als sportlich, das Handling erhielt herausragende Noten.

Produktionskapazitäten mussten damals ausschließlich für den auch im Export immer erfolgreicheren Käfer genutzt werden. Keine Chance für EA 48 - ein Meilenstein der Volkswagen Produkthistorie und Vorläufer aller späteren frontgetriebenen VW-Kompaktwagen. Was wäre wohl geworden, wenn der EA 48 seine Chance bekommen hätte?

Die ganze Geschichte zum EA 48 können Sie online bei Volkswagen Classic lesen: volkswagen-classic.de/magazin. (Auto-Reporter.NET/um)(Foto: VW/Auto-Reporter.NET)


Bilder:

  • EA-48-2
  • EA-48-3

Simple Image Gallery Extended


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Um unsere Webseite optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Unter anderen werden Cookies für die Messung (Besucherzahlen in unserem Fall Google Analytics), Werbung (Google Adsense, Mirando, Vibrant Media, etc.) verwendet. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung!