E-10 Kraftstoff

Bilanz 2011: E10 war Aufreger des JahresEin ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Für Autofahrer gab es viele Aufreger. Ob das Schneechaos zu Beginn des Jahres, die geplante flächendeckende Einführung des Biokraftstoffs E10 oder die zahlreichen Brandanschläge in Berlin und Hamburg. Was deutsche Autofahrer am meisten bewegte, ermittelte TNS Infratest im Auftrag von mobile.de und befragte (vom 7. bis 12. Dezember 2011) 1.224 Teilnehmer. Für mehr als ein Viertel von ihnen war der Problem-Kraftstoff E10 das Autothema des Jahres.

Rund 27 Prozent der Autofahrer kürten die E10-Problematik zum Topthema. Die Verunsicherung, welches Auto E10 verträgt und welches nicht, hätte zu Beginn der Kraftstoffeinführung nicht größer sein können. Selbst umfangreiche Info-Kampagnen von Automobilherstellern und Mineralölindustrie vermochten es nicht, dem Biokraftstoff zum von der Politik gewünschten Durchbruch zu verhelfen. Weder Preiskorrekturen noch beschwörende Argumentationen brachten die erwünschte Wirkung. Das Gros der Autofahrer lehnt diesen Kraftstoff noch immer ab. Dabei berührt die Thematik Frauen und Männer aller Altersgruppen gleichermaßen; mit Ausnahme der Generation 60+ (16,9 %).

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E10 nur, wenn’s ausdr�cklich erlaubt ist!E10-Kraftstoff darf nur dann getankt werden, wenn das Fahrzeug seitens des Herstellers offiziell für diesen Sprit freigegeben ist. Wie die aktuelle „ADAC Motorwelt“ berichtet, hat der Club jetzt in einem Dauertest belegt, dass E10 für einen Opel Signum mit 2,2-l-Direkteinspritzermotor schädlich ist. Dieses Modell ist vom Hersteller ausdrücklich nicht für E10 zugelassen. Nach 27.000 gefahrenen Kilometern lautet die Diagnose: undichte Benzinpumpe. Damit ist nachgewiesen, dass der höhere Ethanolgehalt im E10 tatsächlich ungeeignet ist und dafür nicht freigegebene Motorenteile angreift.

Nach einer einmaligen Fehlbetankung rät Opel, umgehend ethanolarmen Kraftstoff nachzutanken. Auch

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Autofahrer mögen E10 noch immer nichtNachdem Aral angekündigt hat, die im Frühjahr ausgesetzte flächendeckende Markteinführung von Super E10 jetzt fortzuführen, machen Zahlen des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) misstrauisch, dass dem Biosprit mit seiner zehnprozentigen Ethanol-Beimischung der Durchbruch auf dem Markt gelingen kann. Autofahrer haben ihre Boykott-Haltung nach wie vor nicht aufgegeben.

Während der Mineralölanbieter Aral den Marktanteil von E10 an seinen Tankstellen, an denen der Biosprit bereits verfügbar ist, mit 30 Prozent beziffert, griff nach Informationen des MWV laut „Frankfurter Rundschau“ im Juni aber nur jeder siebte Autofahrer zu dieser Spritsorte. Dabei

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Aral wagt sich erneut aufs E10-ParkettDie Wogen um die gefloppte E10-Einführung schienen sich geglättet zu haben. Medial wurde das Thema in den vergangenen Wochen nicht mehr begleitet, nachdem die flächendeckende Einführung des Bio-Sprits mit 10-prozentigem Ethanolanteil an der Verweigerung der Autofahrer gescheitert war und vorerst ausgesetzt wurde. Vor allem im Norden und Westen Deutschlands war E10 nur lückenhaft im Angebot. Jetzt setzt Aral noch einmal an und will den Bio-gestreckten Sprit auch dort verfügbar machen.

In dieser Woche beginnt Aral mit der Fortsetzung der flächendeckenden

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Tankstelle E10Nach zwei Umfragen unter Autofahrern zum Thema E10 hat das Marktforschungsunternehmen TEMA-Q aktuell die Anbieterseite betrachtet. Dazu wurden insgesamt 204 Mitarbeiter von Tankstellen und Werkstätten zur Verfügbarkeit und Informationspolitik zum neuen Bio-Kraftstoff befragt. Demnach bietet bisher nur die Hälfte der Tankstellen E10 an. Bei den übrigen Tankstellen ist der Einführungstermin von E10 meist noch unbekannt (76 %). Bei 16 Prozent ist überhaupt keine Einführung geplant.
 

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