Genf 2012: Lamborghinis Aventador J, „Naturgewalt auf Rädern“Auf dem Automobilsalon Genf 2012 präsentiert Automobili Lamborghini den kompromisslosesten offenen Supersportwagen seiner Geschichte:

den Aventador J. Der Buchstabe J bezieht sich aufs Internationale Sportgesetz des Weltautomobilverbandes FIA, dessen „Anhang J“ die technische Ausstattung von Rennfahrzeugen in den verschiedenen Klassen definiert. Weil beim Aventador J, einer „Naturgewalt auf Rädern“, sogar auf die Frontscheibe verzichtet wurde, brauchen die Piloten eine passende Ausrüstung. Und um gegebenenfalls mit mehr als 300 km/h „in voller Offenheit“ zu fahren, muss man entsprechend trainiert sein.

Lamborghini-DNA in ihrer konsequentesten Form

Der 515 kW (700 PS) leistende Zweisitzer ist ein Technologieträger erster Güte. Mit innovativen Lösungen und neuartigen Materialien beweist er die beeindruckende Kompetenz von Automobili Lamborghini in der Kohlefasertechnologie. „Mit dem Lamborghini Aventador J haben wir die DNA unserer Marke in ihrer bislang konsequentesten Form herausgearbeitet. Dieses Automobil ist so extrem, so kompromisslos, wie nur ein Lamborghini es sein kann“, beschreibt Stephan Winkelmann, Präsident und CEO von Automobili Lamborghini, den jüngsten Spross aus seinem Hause.


Leichtbau ist Trumpf

Die technische Basis für den Aventador J liefert der im vergangenen Jahr präsentierte Aventador LP 700-4 mit dem neuen 6,5-Liter-Zwölfzylinder. Das superschnell schaltende ISR-Getriebe, der permanente Allradantrieb und die Pushrod-Radaufhängungen vereinen die gewaltige Motorkraft mit äußerster Fahrpräzision. Die Struktur des Supersportwagens bildet ein innovatives Monocoque aus Kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen, das konsequenten Leichtbau mit höchster Steifigkeit und Sicherheit verbindet. Die einzigartige Kompetenz von Automobili Lamborghini bei kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen zeigt sich auch in weiteren innovativen Lösungen. Auch die beiden Sitzschalen sind teilweise aus einem neuartigen, flexiblen Kohlefaser-Material gefertigt.

Premiere für „CarbonSkin“

Die Spezialisten bei Lamborghini haben für den Aventador J eine noch erstaunlichere Version des Werkstoffs Kohlefaser entwickelt: Zum ersten Mal wurde im Automobilsektor gewebte, mit speziellem Herz getränkte Kohlefaser („CarbonSkin“) verwendet. Das verfahren  macht die Faserstruktur stabil, lässt das Material aber weich bleiben. Wie ein Hightech-Stoff passen sich diese Kohlefasermatten jeder Form perfekt an. Im Aventador J sind das komplette Cockpit und Teile der Sitze damit bezogen und schimmern im matten Kohlefaser-Schwarz. Für die Zukunft lassen sich für dieses extrem edel erscheinende, frisch patentierte, Material vielfältige Einsatzbereiche vorstellen.

Letztlich unterstreicht auch das die Exklusivität des Aventador J: Es gibt nur dieses eine Exemplar, keinen Prototyp, auch nicht für das Lamborghini Museum. So darf sich der Käufer des in Genf gezeigten Exponats auf ein einzigartiges Kunstwerk mit Straßenzulassung freuen. Er wird den extremsten Ausdruck der Lamborghini-DNA und gleichzeitig ein Meisterwerk der Hochtechnologie besitzen. Die Fans der Supersportwagen aus Sant’Agata Bolognese können aber sicher sein, dass die Erfolgsstory des Aventador erst begonnen hat. (Auto-Reporter.NET/wr)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)


Bilder:

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