Theoretisch sind dem Variantenreichtum dank MQB keine Grenzen gesetzt. So ließe sich die SUV-Studie nicht nur als Plug-In-Hybrid (Batterie mit externer Schnittstelle zum Laden), sondern auch als Vollhybrid (ohne externe Schnittstelle) oder ausschließlich mit Verbrennungsmotor oder E-Antrieb realisieren.

Effizienz und Dynamik

Dass Sparsamkeit anspruchsvollste Fahrdynamik nicht ausschließt, beweist auch dieser sportliche Allrounder, der es in nur 6,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 bringt. Der TDI entwickelt aus dem Drehzahlkeller heraus ab circa 1.600 U/min ein Drehmomentmaximum von bis zu 400 Nm. Auf Knopfdruck steuern die beiden E-Maschinen 180 Nm (vorn) und 270 Nm (hinten) bei. Bei vollem Leistungseinsatz aller Motoren steht ein Gesamtdrehmoment von maximal 700 Nm zur Verfügung. Das crossige Coupé begibt sich damit in die Sphären von Hochleistungssportwagen. Und das bei einem Verbrauch, der den eines jeden Kleinwagens noch unterbietet!

Interessant vor allem für Pendler: Rein elektrisch legt die bei 120 km/h abgeregelte Studie bis zu 45 km zurück. Im reinen E-Modus kann der Fahrer Prioritäten setzen und zwischen maximaler elektrische Reichweite oder Fahrdynamik entscheiden.

Laden auch auf Knopfdruck

Der Fahrer kann bewusst in den LADEN-Modus wechseln. Dabei wird die Batterie via TDI während der Fahrt aufgeladen. Das ist sinnvoll, steuert man beispielsweise Umweltzonen an, die für emissionsfrei arbeitende E-Autos kostenlos befahrbar sind. Generell kann der Fahrer zwischen fünf Fahrmodi wählen: CITY (Eco-Modus mit Minimalverbrauch), SPORT (hohe Dynamik), OFFROAD (dauerhafter Allradantrieb), E-Modus (rein elektrischer Antrieb) als EV-CITY oder EV-SPORT sowie LADEN (via TDI). Parallel nutzt das Cross Coupé verschiedene Betriebszustände, bei denen die Motoren und Antriebsachsen je nach Notwendigkeit zu- oder abgeschaltet werden.

Gebündelte Kräfte bringen rund 1.300 Kilometer weit

Sorgt allein der TDI für Vortrieb, ist das Cross Coupé ein reiner Fronttriebler. Wenn es besonders sportlich vorangehen soll, bilden die E-Motoren eine Allianz mit dem TDI. Bei dieser Bündelung der Kräfte („Boosten") wird das Cross Coupé über alle vier Räder angetrieben. Ebenfalls alle vier Räder sind beim OFFROAD-Modus im Spiel.

Die neuen TDI des MQB wird es mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum und einem Leistungsspektrum von 66 kW/90 PS bis hin zu den 140 kW/190 PS wie in der Genf-Studie geben. Die Selbstzünder sind nicht nur besonders schadstoffarm, sparsam und drehmomentstark, sondern auch betont kultiviert und komfortabel. So kommen beispielsweise im 2.0 TDI des Cross Coupés zwei Ausgleichswellen zum Einsatz, die die bei einem Hubkolbenmotor systembedingt auftretenden freien Massenkräfte eliminieren. Werden alle Energiereserven an Bord des Cross Coupés genutzt, ist bei einem Durchschnittsverbrauch von 1,8 l/100 km und 55 Litern Tankinhalt eine theoretische Reichweite von 1.287 km realisierbar.

Im Innern: Coupé trifft SUV

Eine Allianz wird nicht nur motorisch geschlossen, sondern auch im Innenraum des Viersitzers, wo sich SUV- und Coupé-Welten treffen. Hier geht es deutlich sportlicher zu als in konventionellen SUVs und das sehr edel. Die dynamische Linienführung eines Coupés stößt hier auf hochwertige Oberflächen robust ausgelegter Armaturen. Diese Robustheit hat man auch bei den Bedienelementen, Griffen und der generellen Haptik im Interieur konsequent durchgehalten. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)


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