Kälte halbiert Reichweite und verhagelt CO2-Bilanz von E-Autos

Der Kampf mit der Temperatur

Nicht nur konventionell angetriebene Fahrzeuge haben im Winter mit den niedrigen Temperaturen zu kämpfen, auch E-Autos macht Kälte zu schaffen. So verschlechtert sich ihre Öko-Bilanz erheblich. Wie „AUTO BILD“ in einem Test für die aktuelle Ausgabe mit fünf E-Autos ermittelt hat, büßen einige Stromer mehr als die Hälfte ihrer Reichweite ein. Geprüft wurde, wie weit sie bei minus 14 Grad mit einer Batterieladung fahren können.

Testkandidaten waren: Nissan Leaf, Mitsubishi i-Miev, Renault Fluence, Smart Electric Drive und der Karabag New 500 E. Dabei litt der Renault am meisten unter der Kälte und kam statt der vom Hersteller versprochenen 185 Kilometer unter Idealbedingungen nur noch 78 Kilometer weit (-58 %). Im Umkehrschluss bedeute das auch, dass der CO2-Ausstoß steigt: von 66 Gramm pro Kilometer auf 157 Gramm. Damit liege der CO2-Ausstoß sogar noch über dem vieler Zweiliter-Dieselmotoren.


Der Nissan mit einem Reichweitenverlust von 55 Prozent und der Mitsubishi mit minus 51 Prozent waren nur geringfügig besser als der Renault. smart und Karabag büßten jeweils 39 Prozent ein. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: Nissan/Auto-Reporter.NET)


 

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