Alternative Antriebe

Pikes Peak International Hill Climb: Toyota gewinnt E-Wertung

Toyota wird Gewinner bei der E-Wertung

Der japanische WRC-Fahrer Fumio Nutahara hat beim 90. Pikes Peak International Hill Climb (12. August) im elektrischen Toyota TMG EV P002 die Klasse der E-Fahrzeuge gewonnen. Beim bekanntesten Bergrennen der Welt in Colorado Springs, USA, starteten in diesem Jahr zum ersten Mal Elektroautos in der offiziellen Gesamtwertung. Im Gesamtklassement belegten Toyota und Nutahara Rang sechs unter 100 Startern.
 
Die zwei Elektromotoren des TMG EV P002 werden von einer Lithium-Keramik-Batterie mit einer Kapazität von 42 kWh gespeist. Sie leisten kombiniert maximal 350 kW und verfügen über ein Drehmoment von 900 Nm. Das Auto, das auf einem Chassis von Radical basiert, erreicht in der Pikes Peak-Abstimmung eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Der elektrische Hochleistungs-Antriebsstrang wurde vollständig von Toyota Motorsport entwickelt. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: Toyota/Auto-Reporter.NET)


 

Mitsubishi: Outlander Plug-in Hybrid EV erstmals in Paris zu sehen

Der Outlander mit Plug-In Hybrid

Mitsubishi wird den neuen Outlander Plug-in Hybrid EV (PHEV) der Weltöffentlichkeit erstmals auf dem diesjährigen Pariser Automobilsalon präsentieren. Mit ihm setzen die Japaner ihre Offensive mit neuen, globalen und „grünen“ Produkten fort.

Der Outlander PHEV ist das erste Mitsubishi Plug-in Hybrid-Auto auf Elektrofahrzeug-Basis mit bedarfsweise unterstützendem Benzinmotor und darüber hinaus das erste elektrisch angetriebene Serienmodell mit permanentem Allradantrieb. Das System ermöglicht laut Mitsubishi hohe Reichweiten von über 800 Kilometern und sehr niedrige CO2-Emissionen mit einem Zielwert unter 50 g/km. Während der Verkauf des neuen Outlander mit Verbrennungsmotoren bereits in diesem Herbst in Europa beginnt, ist die Markteinführung des PHEV in Deutschland im Laufe des Jahres 2013 vorgesehen. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: Mitsubishi/Auto-Reporter.NET)


 

Hersteller fordern mehr Subventionen bei Elektromobilität

Mehr Geld für Elektofahrzeuge

Geht es nach der Bundesregierung, rollen im Jahr 2020 eine Million Plug-in-Hybride und Elektromobile auf Deutschlands Straßen. Doch mit den derzeitigen Rahmenbedingungen, und damit auch den staatlichen Förderungen, sei das Ziel nicht zu erreichen, warnt die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) in ihrem aktuellen Bericht. Hier müsse „angepasst“ und „nachgesteuert“ werden. Wie das Magazin „AUTO BILD“ in der am Freitag (25. Mai) erscheinenden Ausgabe schreibt, rechne die NPE ohne Anpassungen nur mit rund 600.000 Elektroautos im Zieljahr. Henning Kagermann, NPE-Vorsitzender, sagte gegenüber dem Blatt, der Staat fördere nicht Autohersteller, sondern die gesamte Wertschöpfungskette der Elektromobilität, darunter auch viele mittelständische Unternehmen und Universitäten.

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E-Mobilität ist die „Aufgabe des Jahrhunderts“

Eine große Aufgabe

Es war gewissermaßen ein Heimspiel für Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, als sich die Automobilbranche auf Einladung des Automagazins „auto motor und sport“ in Stuttgart traf, um über die Zukunft der Mobilität zu diskutieren. Doch allein beim Gedankenaustausch blieb es nicht: Alternativ betriebene Fahrzeugen standen am Rande des Kongresses zu Proberunden parat. Es war Gelegenheit, mit Antrieben von morgen schon mal Fühlung aufzunehmen. Ein Angebot, das auch der Grünen-Politiker Kretschmann nutzte und sich mit einem automobilen Leisetreter auf den Weg machte.

Keine Frage, für Kretschmann sind Fahrzeuge mit E-Antrieb die Autos der Zukunft. Anders, so der Ministerpräsident, könne man Mobilität und die Schonung unserer Lebensgrundlagen „nicht übereinander“ bringen. Das sei die Aufgabe des Jahrhunderts! „Und das Ganze macht auch noch Spaß“, war Kretschmann nach einer Tour mit Audis A1 e-tron begeistert.

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Kommentar: Ein Strom-Ruck geht durchs Land. Kurzschlussgefahr!

Kommentar zum Strom-Ruck

Möglicherweise wirkt bis heute nach, was Roman Herzog als Bundespräsident in seiner Rede vom 26. April 1997 uns Deutschen mit auf den Weg gab: Ein Ruck müsse durch Deutschland gehen, um den Teufelskreis aus Resignation, Reformblockade und Verlust an wirtschaftlicher Dynamik zu durchbrechen, mahnte der damalige erste Mann im Staate an. Es scheint, als hielten heute Regierende für einen solchen Ruck, wenn sie ohne lange Debatte Grundsatzentscheidungen von historischer Tragweite fällen. Etwa den weltweiten Alleingang beim schnellen Ausstieg aus der Atomenergie beschließen oder die Orientierung ausgeben, Deutschland müsse zum Leitmarkt für Elektromobilität werden. Unter Nutzung von Strom aus Windkraft- und Solaranlagen.

Mit visionären Leitsprüchen von revolutionärer Kühnheit ist es nicht getan. Befürchtet werden muss, dass Strom sogar gelegentlich knapp werden könnte in Deutschland. Wind und Sonne sind bekanntlich höchst unzuverlässige Wegbegleiter. Trotz drohender Kurzschlussgefahr soll der Ausbau der Elektromobilität vorangetrieben werden, um die in Aussicht gestellte Leuchtturmfunktion Deutschlands zu erfüllen: 2020 soll sich eine Million „Elektroautos“ auf unseren Straßen tummeln.

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