AutoNews - aktuelles rund um Auto & Verkehr

Premiere des OPEL GTCEs galt, die „emotionalste Ausprägung der neuen Opel-Designsprache aus skulpturhafter Eleganz und deutscher Präzision“ zu zeigen.

So lautete die Vorgabe von Opel-Designchef Mark Adams an sein Team. Das Ergebnis ist die Studie Opel GTC Paris. Sie wird in der Seine-Metropole ihre Premiere haben. Das Konzeptfahrzeug wird zusammen mit dem Astra Sports Tourer auf dem Pariser Automobilsalon (2. bis 17. Oktober 2010) sein Debüt haben.

Auffallend die dynamisch-fließenden Linien des Konzepts und die skulpturartig ausgeformten Oberflächen. Das Gesamtbild des kompakten Dreitürers ist mutig. Für Opel ein klares „Design-Statement“ und ein „bezahlbares Traumauto, das Präzision und Innovationskraft verbindet“, dazu.

Anleihen für ihre Inspiration nahmen die Designer bei Richard Bachs Roman „Die Möwe Jonathan“, speziell „… and the speed was pure beauty“ waren die Worte, denen Taten folgten. Und sie beschränkten sich auf wenige Linien. Ähnlich den Sehnen eines Sprinters verleihten sie optisch Kraft und eine skulpturartige Form, erklärt Opel. Das markentypische Sichel-Motiv verläuft wie beim Insignia als klare Linie entlang des Seitenschwellers. Eine zweite Linie zieht sich vom Türgriff bis zum Heck und betont den kraftvollen Auftritt des Fahrzeugs. Sie teilt die Lackfläche und betont die breite Schulter. Die dritte Linie zeichnet die Dachsilhouette nach.

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Nissan MicraDer Kleinwagen Micra ist nicht nur das bekannteste Modell von Nissan,

sondern auch sein wichtigstes. Bislang über 5,65 Millionen vor allem in Japan und in Europa verkaufte Fahrzeuge sprechen für sich. Mit der vierten Generation, die ab dem 13. November bei den deutschen Händlern zu besichtigen ist, will der japanische Hersteller nicht nur diesen Erfolgsweg fortsetzen, sondern noch beschleunigen: Er wird nämlich erstmals in 160 Ländern rund um den Globus verkauft werden. Darunter in zahlreichen Märkten, die für Nissan Neuland bedeuten.

Die äußeren Abmessungen haben sich kaum verändert, wohl aber das Erscheinungsbild. Nicht mehr die dominanten Glubschaugen bestimmen die Front des völlig neu entwickelten Stadtwagens, sondern eine recht dynamische Linienführung mit geteiltem Kühlergrill, großem unterem Lufteinlass und tiefer Frontschürze. Die Flanken sind abgerundet und fast ohne die bislang typischen Sicken; auch die buckelartigen Blinklichter auf den Kotflügeln sind verschwunden.

Dagegen wuchs der nur noch als Fünftürer angebotene Micra lediglich um sechs Zentimeter auf 3,78 Meter Länge und legte auch in der Breite nur um zwei Zentimeter auf 1,67 Meter zu. Nicht viel, doch da dadurch auf der neuen V-Plattform auch der Radstand verlängert werden konnte, ergibt sich spürbar mehr Platz im Innenraum. Davon profitieren vor allem die Passagiere auf der Rückbank, denen jetzt vor allem mehr Platz im Fußraum zur Verfügung steht. Das Ladeabteil ist mit 265 Litern nur geringfügig größer als beim Vorgänger (251 l), kann aber durch leichtes Umklappen der hinteren Bank – bei topfebenem Boden – auf satte 1.132 Liter erweitert werden.

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Steigt das Verkehrsaufkommen und sind die Fenster an der Straße nicht ausreichend isoliert,

können die Anwohner eine Mietminderung fordern. In solch einem Fall sah das Amtsgericht Berlin-Köpenick den Wohnwert wegen des Lärms herabgesetzt und sprach einer Mieterin eine Mietkürzung um 7,5 Prozent zu (Az. 4 C 116/10).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de) berichtet, wurde die Stubenrauchstraße in Berlin-Neukölln als Autobahn-Zubringer ausgebaut, wodurch das Verkehrsaufkommen auf bis zu 1.000 Fahrzeuge pro Stunde anstieg. Die bereits vorhandenen Schallschutzfenster aber isolierten den Lärm nicht mehr ausreichend, wie ein Gutachter feststellte. Auch wenn diese sich im einwandfreien Zustand befanden, konnten sie lediglich 32 dB an Lärm dämmen. Den Anwohnern stehen aber bei der angestiegenen Verkehrsbelastung Fenster mit höherer Schallschutzklasse zu, die ein Schalldämmung von mehr als 40 dB aufweisen müssen.

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Freigabe der A4Vier Monate früher als geplant

wurde gestern (7. September) die neu gebaute sechsstreifige Umfahrung der Hörselberge im Zuge der A 4 für den Verkehr freigegeben. Entstanden ist die rund 25 Kilometer lange Neubautrasse an der hessisch-thüringischen Landesgrenze um die Anschlussstelle Gotha im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP). Sie ist Teil der insgesamt 45 Kilometer langen Konzessionsstrecke. Der fertiggestellte Ausbau der A 4 ist das erste von vier ÖPP-Pilotprojekten; drei weitere von der Bundesregierung an private Betreiber vergebene ÖPP-Vorhaben sind noch im Bau.

Der Vertrag mit dem privaten Partner „Via Solutions Thüringen“ sieht vor, dass dieser den Ausbau der Strecke übernimmt und sie anschließend für einen Zeitraum von 30 Jahren bewirtschaftet. Zugleich ist er auch die gesamte Finanzierung des Leistungspakets von ihm zu sichern. Für Betrieb und Instandhaltung des Teilabschnitts erhält er einen Teil der Lkw-Maut.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer lobte bei der Eröffnung der sogenannten Hörselberg-Umfahrung das Prinzip der Öffentlich-Privaten-Partnerschaften im Autobahnbau. „Die Aufgabenteilung zwischen dem Staat und seinem privaten Partner hat bestens funktioniert.“ Realisiert wurde das Großprojekt in außergewöhnlich kurzer Zeit, denn zwischen Vergabestart und Verkehrsfreigabe liegen fünfeinhalb Jahre. Mehr als die Hälfte der Fahrbahnen mussten komplett neugebaut werden. Im Zuge des Neubaus ist die alte A 4 auf einer Länge von zehn Kilometern vollständig zurückgebaut worden, um Tiere und Pflanzen im Naturschutzgebiet Hörselberge zu schützen und die Wiedervernetzung natürlicher Lebensräume zu fördern.

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Audi A/ SportbackNach dem neuen A8 soll der A7 Sportback

den hohen Anspruch der Marke Audi weiter unterstreichen. Noch bevor die neue A6-Limousine zum Jahresende enthüllt wird und im Frühjahr 2011 im Verkauf startet, ist das viertürige Audi-Coupé zum Preis ab 51.650 Euro zu haben. „Der A7 Sportback ist eine Augenweide, glasklar ohne Schnörkel und ein zukunftsträchtiger Invest, der unserer Marke an die Spitze des Primumsegments helfen wird“, sagte Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, während der Fahrvorstellung auf Sardinien. „Der A7 Sportback hat ein absolut neues Segment gegründet“, versichert Stadler. Vielleicht aus Sicht von Audi, sind doch viertürige Coupés nicht neu. Schließlich wird der Mercedes-Benz CLS, der seine Premiere auf dem Pariser Autosalon Ende September 2010 feiert, Anfang 2011 schon in der zweiten Generation angeboten – und dies sehr erfolgreich. Hat Audi etwa den Wettbewerb aus den Augen verloren? Wohl kaum – wäre auch zu selbstbewusst.

Dass bei Audi das Design ein Wesenskern der Marke und viel mehr als eine elegante Oberfläche ist, bleibt unbestritten. „Wichtig ist, dass die Emotion und Leidenschaft an der automobilen Skulptur vom Kunden erlebt werden kann. Eine gelungene Synthese von Sinn und Sinnlichkeit“, sagt Wolfgang Egger, Leiter Design Audi Konzern, „das ist ein gewachsener und erlebter Teil unserer Markenkultur.“ Für Audi hat das Design auch etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun, so stand vor dem Serienstart des A7 Sportback eine Studie auf der Auto Show in Detroit 2009, die schon ziemlich genau das Seriendesign zeigte. Die Unterschiede zwischen der Studie und dem Serienmodellen fielen sehr gering aus, wie man heute feststellt. Nur ein Beispiel wie hoch der Stellenwert des Designs zu bewerten ist.

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Volvo V60Noch steht der neue Volvo S60 nicht bei den Händlern,

schon hat die schwedische Automarke, heute in chinesischem Besitz, den Kombi-Bruder V60 vorgestellt. Die so genannte „60er Familie“ soll die Volumen-Baureihe auf dem deutschen Markt werden und hat dazu die besten Voraussetzungen. Gemeinsam mit dem seit November 2008 erfolgreich angebotenen XC60 (kleiner SUV), dem am 18. September startende S60 (Limousine) und dem V60 (Kombi), der ab 13. November 2010 ausgeliefert wird, „sollen diese drei Modelle im nächsten Jahr ein Volumen von 60 Prozent auf dem deutschen Markt erreichen“, sagte Bernhard Bauer, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH, während der Vorstellung in Italien. Dass der neue Kombi in die Erfolgsspur des XC60 einbiegen wird, verlangt keine hellseherische Fähigkeiten.

Hintergrund: Im Verein der heiß umkämpften deutschen Wettbewerber vom Schlage eines Audi A4 Avant, BMW 3er Touring oder Mercedes C-Klasse T-Modell ist der Einstiegspreis von 28.000 Euro für den neuen Volvo V60 ein Wort. Hierfür bekommt der Kunde ein qualitativ ansprechendes, fahrsicheres und gut ausgestattetes Auto, das von einem modernen 1,6-Liter Vierzylinder Direkteinspritzer-Benziner mit Turbo-Aufladung (150 PS/110 kW) angetrieben wird. Gegenüber der Limousine bietet der Kombi zusätzlich Platz und mehr Flexibilität im Innenraum. Allerdings ist auch der V60 ebenso wie seine Wettbewerber in diesem Segment kein Lademeister. Der moderate Aufpreis von 1.000 Euro gegenüber dem S60 lohnt sich für den V60 in jedem Fall.

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Vorstellung Fiat 500Das bringt Schlagzeilen:

Fiat Powertrain Technologies (FPD) gibt der Downsizing-Strategie beeindruckenden Schub. Mit einem Zweizylinder-Triebwerk, das TwinAir getauft wurde. Ab sofort kommt es im Fiat 500 und 500C zum Einsatz. Der Benziner begnügt sich mit einem Hubraum von lediglich 875 Kubikzentimetern. Mittelfristig soll die neue Motorenbaureihe den Leistungsbereich von 48 kW/65 PS bis 77 kW/105 PS abdecken. Bei der Fahrvorstellung des Fiat 500 mit TwinAir-Triebwerk in Berlin kam die Motorversion mit 63kW/85 PS zum Zuge.

Selbstverständlich nutzt Fiats radikales Downsizing die Kombination von Turboaufladung und Multi-Air-Technlogie. Die seit 2009 angewandte elektrohydraulische Steuerung der Einlassventile – die Nockenwelle ersetzend – erlaubt, die Ventile beliebig zu öffnen bzw. zu schließen, also präzis dem momentanen Lastzustand des Motors anzupassen, um ihn stets mit optimalem Wirkungsgrad laufen zu lassen. Das Triebwerk revanchiert sich mit geringem Kraftstoffverbrauch und reduzierter CO2-Emission, aber auch mit besserem Ansprechen auf die Bewegung des Gaspedals.

Fiat sieht in TwinAir den „ersten Hight-Tech-Zweizylindermotor“, der den Motorenbau erneut revolutioniere. Gleichzeitig soll damit an andere maßgebliche Innovationen erinnert werden, die den Stempel von Powertrain Technologies tragen. In den Neunzigerjahren war das vor allem die Common-Rail-Diesel-Technologie, die 2003 mit dem Mehrfach-Einspritzsystem Multijet eine markante Verbesserung erfuhr. Sie zeigte sich in optimierter Verbrennung und geringeren Arbeitsgeräuschen direkt einspritzender Dieselmotoren.

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Mini Cooper FahrberichtIch bekenne:

Nie hätte ich geglaubt, dass die Wiederbelebung der MINI-Legende, von BMW seit zehn Jahren entschlossen betrieben, diesen nachgeborenen Burschen derart beeindruckende Karriere machen lassen würde! – Aber der Mensch darf sich ja irren. Inzwischen ist der moderne MINI millionenfach auf der Straße und eigentlich auch gar nicht mehr so neu.

Aber – Teil zwei meiner Überraschung – der Erststarter, die Limousine, bekam nach und nach interessante Geschwister. Das gab dem MINI-Kult, jener ausgesprochen freundlichen Zuneigung, die dem Auto weltweit zuteil wird, fortlaufend neue Impulse; erst durch das MINI Cabrio, dann durch den MINI Clubman und dieser Tage nun durch den MINI Countryman (ein Crossover, der sich auch als Allradler ordern lässt). Stets gesellte sich dazu die besonders potente motorsportlich ausgerichtete Ausgabe John Cooper Works. Dass die Modelle generell als „One“, „Cooper S“ und „Cooper D“ (Diesel) unterschiedlich motorisiert daherkommen, macht die Wahl nicht leichter.

Letztlich muss sich jeder MINI-Freak irgendwie entscheiden. Für die Wahl des Testwagens sprach der Kombi-Nutzwert eines MINI Cooper Clubman. Der Cooper-Variante ist grundsätzlich ein Vierzylinder-Benziner mit 90 kW (122 PS) Leistung zugeordnet. Zum Vergleich: Einem MINI One Clubman werden lediglich 72 kW (98 PS) zugebilligt, einem MINI Cooper S Clubman hingegen 135 kW (184 PS) und einem MINI Cooper D Clubman 80 kW (110 PS).

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Mercedes VitoMercedes hat seinen Vito umfassend überarbeitet.

Neue Motoren und Getriebe sollen Emissionen und Verbrauch senken und gleichzeitig die Performance steigern. Das neu abgestimmte Fahrwerk ist je nach Modell auf die Beförderung von Gütern oder Personen ausgelegt.

Im Mittelpunkt der Neuerungen steht ein komplett neu entwickelter Antrieb. Alle verfügbaren Motoren erfüllen die Abgasstufe Euro 5. Deutlich gesenkte Verbrauchswerte reduzieren gleichzeitig den CO2-Ausstoß je nach Motorenvariante um bis zu 15 Prozent. Mit der BlueEFFICIENCY-Technologie – optional für den Vito Kastenwagen, serienmäßig beim Vito Kombi mit Pkw Zulassung – lassen sich Verbrauch und Emissionen nochmals senken. Die neuen Vierzylinder gibt es in drei Leistungsstufen mit 70 kW (95 PS), 100 kW (136 PS) und 120 kW (163 PS). Alle Dieselmotoren verfügen über einen Oxidationskatalysator, einen Partikelfilter sowie eine gekühlte Abgasrückführung. Der V6-Diesel leistet 165 kW (224 PS), die Benzin-Variante 190 kW (258 PS).

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Lexus IS F wurde überbarbeitetGanz besondere Sorgfalt hat Lexus bei der Weiterentwicklung seiner Hochleistungslimousine IS F walten lassen,

um das wohl ausgewogene Konzept eines leistungsstarken Sportwagens mit den typischen Tugenden der Marke nicht zu verwässern. Lexus’ Prinzip ist es, mit kontinuierlichen Verbesserungen auch ein in relativ kleiner Stückzahl gebautes Fahrzeug wie das Topmodell der IS-Reihe durch Detailoptimierungen zu größter Reife zu bringen, sodass es nicht veraltet.

2009 spendierten die Entwicklungsingenieure dem IS F erste technische Veränderungen, darunter ein Torsen-Sperrdifferenzial an der Hinterachse zur Optimierung von Traktion und Kurvenstabilität. Nun trimmten sie das 311 kW (423 PS) starke V8-Triebwerk ohne Leistungseinbußen auf die Erfüllung der Abgasnorm Euro 5. Darüber hinaus steht die jüngste Überarbeitung des IS F ganz im Zeichen einer Ausstattungsaufwertung.

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