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Wissen rund um den Reifen

Das Reifenlexikon

Reifenerklärungen und Entschlüsselungen

Ein Reifen hat bei genauerer Betrachtung sehr viele Informationen zu bieten. Die Daten eines Reifen sind auf der Reifenflanke vermerkt. Das Lexikon erklärt alles, was an einem Reifen an Beschriftung gefunden werden kann. In der Auflistung sind alle Reifenbezeichnungen, Reifenkennzeichnungen und Abkürzungen aufgeführt, die auf einem Reifen steht oder stehen kann. Das Definieren und Entschlüsseln der Zahlen und/oder Buchstaben wird genauso einleuchtend wie das Aufklären von Zusatzbezeichnungen. Eine Tabelle mit der Geschwindigkeitsklasse des Reifens wird logisch aufgeführt. Desweiteren finden sich auch Infromationen rund um das neue EU-Reifenlabel, dieses soll den Verbraucher helfen, einen guten von einen schlechten zu unterscheiden.

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Die Geschichte des Reifens

Speichenradherstellung - WagnerDie ersten Räder

Die Datierungen für die ersten Funde liegen in der Mitte des vierten Jahrtausends vor Christus, das bestätigen Funde und Darstellungen von Wagen und Rädern aus Mittel- und Osteuropa sowie aus Mesopotamien. Die ersten Transportgeräte bei denen Räder verwendet wurden, fand man in verschiedenen Regionen. Dazu gehört das Alpenvorland, das Gebiet Südpolen (Bronocice), die Region im Nordkaukasus (Majkop-Kultur, heute Georgien), Mesopotamien und die Aufenthaltsorte der Induskultur. Unter den ältesten Funden gibt es bereits zweiachsige Wagen. In dem Ort Glum im Landkreis Oldenburg wurde ein altes Rad gefunden, das bereits Bearbeitungsspuren aufwies, die schon damals der Verbesserung des Transportes dienen sollten. Bereits in der Steinzeit versuchte man durch Ausschabungen das schwere Gewicht der Scheibenräder zu verringern. Allerdings ist es zweifelhaft, ob diese ausgekehlten Räder zum Lastentransport zu gebrauchen waren.

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Erklärungen von Fachbegriffen rund um den Reifen

Wissen rund um den AutoreifenLoadindex
Der Loadindex ist eine Norm die international bestimmt und geregelt ist. Die Kennzahlen auf dem Reifen kann mit Hilfe der aufgeführten Tabelle entschlüsselt und ausgewertet werden. Dieser Loadindex-Wert bestimmt oder legt die geprüfte Belastung eines Reifens fest. Dies ist besonders für das Transportgeschäft bzw. für Transportfahrzeuge sehr wichtig, das die Reifen auch für die erwünschte und benötigte Belastung ausgelegt sind. Eine ausführliche Beschreibung mit Wertetabelle des Loadindex ist auf der folgenden Seite aufgeführt bzw. zu finden: Loadindex

 

Geschwindigkeitsindex
Der Geschwindigkeitsindex gibt an für welche Geschwindigkeiten die Reifen geeignet sind. Diese sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Die Hersteller testen die Reifen, der Wert muss dann auf den Reifen  angegeben sein. Die Geschwindigkeiten werden in Form eines genormten Systems direkt auf den Reifen gedruckt. Der letzte Buchstabe bei der der eigentlichen Reifenbezeichnung, wie beispielsweise 255/ 55 R17 "V" steht für den Geschwindigkeitsindex, der auch als Speed bezeichnet wird.

 

Laufrichtungsbindung
Die Laufrichtungsbindung dient dazu, dass die Reifenlaufleistung und die Reifenleistung erhöht wird. Die Reifenprofile sind so konstruiert, dass eine vorgeschriebene Abrollrichtung vorliegt. Aus diesem Grund ist es bei einem solchen Reifen wichtig, auf die Laufrichtung zu achten.

 

Auswuchten
Hat ein Autoreifen eine Unwucht bekommen, dann sollte direkt in der Werkstatt die Felge und der Reifen auswuchtet werden. Der Begriff Auswuchten bedeutet, dass diese Unwucht beseitigt wird bzw. ausgeglichen wird. Der Ausgleich wird mit Gewichten geschaffen, die direkt auf der Felge montiert werden. Durch das Auswuchten wird der Fahrkomfort erhöht, denn bei Unwucht kann es zu Vibrationen während der Fahrt kommen.

 

Unwucht
Unter dem Begriff Unwucht versteht man, wenn ein Fahrzeug beim Fahren lästige Vibrationen aufweist. Stellt der Fahrer diese Unwucht fest, so sollte schnell eine Werkstatt aufgesucht werden, die diese Unwucht beseitigt. Somit werden das Fahrwerk und die Reifen geschont und man trägt keinen weiteren Schaden davon. Eine sogenannte Unwucht entsteht durch die Toleranz der Materialien und wenn die Felge durch ein Schlagloch erschüttert wird. Beim Reifenwechsel überprüft man die Unwucht und diese wird sofort durch die Werkstatt behoben.

 

Fabrikatsbindung
Hat ein Fahrzeug eine Fabrikatsbindung, dann muss diese auch im Fahrzeugschein registriert werden. Das ist meist bei sehr schnellen Fahrzeugen der Fall, denn diese benötigen spezielle Reifen, wo diese Bindung in Kraft tritt.

 

Herstellerdatum
Das sogenannte Herstellerdatum lässt sich anhand der TOT Nummer vom Reifen identifizieren und ablesen. Bis 2000 war diese Nummer noch mit drei Ziffern, aber nach dem Jahr 2000 ist diese Nummer vierstellig. Ist hinter der TOT Nummer die Zahl 099 verzeichnet, dann heißt das, dass der Reifen in der 9. Woche des Jahres 1999 hergestellt wurde. Ist die Zahl nur vierstellig, dann bedeutet beispielsweise die Zahl 1405, dass der Reifen in der 14. Woche des Jahres 2005 hergestellt wurde.

 

Luftdruck
Beim Reifen ist der richtige Luftdruck enorm wichtig, denn dieser kann die Eigenschaften des Reifens beeinträchtigen. Bei richtigem Druck werden die Eigenschaften, wie Kurvenverhalten und Haftung, Dauerfestigkeit, Bremsweg und Laufleistung sowie Abnutzung wenig beeinträchtigt. Die Richtwerte für den richtigen Luftdruck entnimmt man der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs oder dem Fahrzeugschein. In 2-wöchigen Abständen sollte der Luftdruck immer überprüft werden, aber dazu sollte der Reifen kalt sein. Bei warmen Reifen kann es zu Verfälschungen des Luftdrucks kommen.

 

 

Dieser Artikel ist Teil des Bereiches "Reifen Infos", diese beinhaltet folgende Kategorien:
Reifenarten, Reifenhersteller, Reifentipps, Wissenswertes, Reifenlexikon
 

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Neue Beiträge

Was ändert sich 2018 für den Autofahrer

 

Änderungen 2018 - Wissenswertes für alle Autofahrer

Wie jedes Jahr treten auch im kommenden Jahr, also zum 1. Januar 2018, viele Änderungen in Kraft. Dieses mal hat es die Autofahrer besonders erwischt. Nachfolgend haben wir eine Übersicht erstellt, damit Sie auf dem neuesten Stand sind, was die Änderungen für Autofahrer angeht.

Winter- und Ganzjahresreifen

Bisher galt die Regelung, dass im Winter spezielle Winterreifen mit dem "Alpine" Symbol oder aber Ganzjahresreifen mit dem "M+S" Symbol genutzt werden dürfen. Ab 1. Januar 2018 tritt jedoch folgende verschaffte Regelung in Kraft: Ab diesem Zeitpunkt dürften in den Wintermonaten nur noch Winter- sowie Ganzjahresreifen mit dem sogenannten "Alpine" Symbol benutzt werden. Diese Regelung gilt jedoch vorerst nur für Neureifen. Demnach dürfen Reifen mit dem "M+S" Symbol, die bis zum Stichtag 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind, bis zum 30. September 2024 benutzt werden.

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EU-Neuwagen – Wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung der Fahrzeuge vorgehen sollten

EU-Autos erfreuen sich im Moment einer riesigen Beliebtheit, weil die Reimporte aus dem EU-Ausland oft deutlich preiswerter sind als deutsche Neuwagen. Wenn Sie beim Kauf von Importfahrzeugen ein paar Dinge beachten, können Sie tatsächlich viel Geld sparen. Wir verraten Ihnen, wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung eines EU-Neuwagens vorgehen sollten.

Warum sind EU-Neuwagen günstiger?

Alle Autohersteller bauen ihre Fahrzeuge für sämtliche Märkte. Hierbei gibt es zwischen Audi, Skoda, VW, Opel, Nissan, BMW, Ford und Kia kaum Unterschiede. Über das EU-Ausland gekaufte Reimporte sind in der Regel preiswerter, weil laut EU-Recht die Steuern immer dort gezahlt werden müssen, wo das Fahrzeug zugelassen und auch gefahren wird. In Deutschland kommen zum Netto-Verkaufspreis immer noch einmal 19 Prozent Mehrwertsteuer hinzu. Wenn Sie einen EU-Neuwagen aus Dänemark kaufen, sparen Sie Geld, weil der Verkaufspreis dort von vornherein niedriger ist, da für gewöhnlich noch eine Mehrwertsteuer von 25 Prozent sowie eine Zulassungssteuer hinzukommen würden. Bei einem Reimport nach Deutschland werden aber nur 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig, sodass sich eine Ersparnis ergibt. Nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, vor dem Kauf immer zu überprüfen, ob Sie am Ende wirklich sparen, denn das gilt natürlich nicht pauschal.

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Ist die Diesel Debatte festgefahren?

 

Diesel DebatteDie schlechten Neuigkeiten für Dieselfahrer halten sich vehement. Durch den Abgas Skandal ist die Motorengattung der Selbstzünder zunehmend in schlechtes Licht geraten. In diesem Zusammenhang machen Bezeichnungen, wie "Stinker Diesel" oder "Umweltverpester" die Runde.

Deutsche Metropolen wie München oder Stuttgart ziehen jetzt Diesel Fahrverbote in Erwägung. Insbesondere Dieselkraftfahrzeuge mit Schadstoffklasse Euro 5 stehen im Fokus. Jahre zuvor wurden ebendiese Selbstzünder noch als energietechnologische Effizienz angesehen, so sind sie jetzt deutlich in Verruf geraten als "Stickoxid Schleudern".

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