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Eine Reise mit Kleinkinder kann oft gerade für junge Eltern anstrengend werden. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) weiß wie es trotzdem eine erholsame Reisezeit für junge Familien werden kann. „Bei der Auswahl des Urlaubsortes sollte den Eltern bewusst sein, dass Kinder weniger gut mit starken klimatischen Veränderungen umgehen können als sie selbst. Zudem sind besonders Kleinkinder gesundheitlich anfälliger.“
Hochgelegene Gebirgsregionen oder gar eine Reise in den Tropen, ist wegen des verminderten Luftdrucks und Sauerstoffgehalts gerade für Familien mit Säuglingen nicht zu empfehlen.

Aber auch die Reisevorbereitung muss gut geplant sein, so die ERV Expertin. Denn bei langen Fahrtzeiten bleibt das Quengeln mit Kleinkindern oft nicht aus. Im schlimmsten Fall kann das Risiko eines Unfalls erhöht werden. „Eltern sollten frühzeitig vor der Abreise überlegen, wie sie die Kleinen auch über längere Strecken hinweg bei Laune halten können“. Spielsachen, oder mit den Kindern Lieder singen überbrückt die Langeweile, notfalls kann sich euch ein Elternteil mit nach hinten setzten.
Zudem sollten bei längeren Strecken mehrere Pausen eingelegt werden, um den kleinen Mitfahrern die Gelegenheit zum Laufen, Strampeln, Krappeln, Wickeln, oder auch um eine Kleinigkeit zu essen zu geben. Gut ist auch, wenn man die Reisezeit dem Schlafrhythmus des Kindes anpassen kann, zudem schlafen Babys und Kleinkinder oft gerne bei den Motorgeräuschen ein. Auch bei Flugreisen zögern viele Eltern mit Kleinkindern. „Ab einem Kindesalter von drei Monaten ist eine Flugreise in der Regel kein Problem. Flugzeiten von mehr als vier Stunden sind aber noch nicht ratsam“, so Birgit Dreyer. Gerne kann man auch bei Ärzten um ihre Einschätzung bitten. Vorab sollte schon bei der Buchung die Kindersitzfrage geklärt werden. Viele Fluggesellschaften bieten Sitzschalen an, aber auch Kindersitze, sofern sie eindeutig für den Flugverkehr zugelassen sind, können Kinder bis vier Jahre nutzen. Für Eltern mit kleinen Kindern, bieten die Fluggesellschaften auch den Pre-Boarding Service an. So hat man die Möglichkeit das reichliche Handgepäck, noch vor den anderen Passagieren zu verstauen und kann in ruhe den Platz für die Kinder vorbereiten. „Am besten nutzt nur ein Elternteil den Service, während der andere mit dem Kind bis zum Schluss im Wartebereich bleibt. Dort gibt es mehr Bewegungsfreiheit“, rät die Reiseexpertin. Die Eltern sollten auch während des Flugs für ausreichend Unterhaltung sorgen. Das Nuckeln an einer Trinkflasche hilft während der Start und Landezeit den Druck auszugleichen. Im Handgebäck sollten sich auch Kleidung zum Wechseln, Windeln und evtl. benötigte Medikamente befinden. (Foto: Audi)


 

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