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PRE-DRIVE C2X: Wenn Fahrzeuge untereinander kommunizieren |
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Montag, den 13. September 2010 um 06:07 Uhr |
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Heute präsentieren führende europäische Automobil-, Elektronik- und Softwareunternehmen die Projektergebnisse zur Vorbereitung der Fahrzeug-Umfeld-Kommunikation, auch kurz C2X- oder Car-to-X-Kommunikation genannt. Ziel des Projekt PRE-DRIVE C2X ist es, die Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr entscheidend zu verbessern.
Volkswagen ist einer der Partner der zweijährigen, von der EU-Kommission geförderten Forschungsinitiative. Bei den Wolfsburgern arbeite man aufbauend auf der sich stetig verbessernden Informationslage an innovativen Lösungen, um dem Fahrer mehr Transparenz über seine vorausliegende Wegstrecke zu geben und ihn sinnvoll mit Informationen zur Verkehrssicherheit und Verkehrseffizienz zu unterstützen, erklärte Prof. Jürgen Leohold, Leiter der VW-Konzernforschung.
So übermittelt eine am Straßenrand installierte Kommunikationseinheit dem Fahrzeug bei Annäherung an einen Baustellenbereich wichtige Daten, die dem Fahrer Informationen zu Geschwindigkeitsbegrenzung und reduzierten Fahrspuren sowie weitere sicherheitsrelevante Informationen bieten. Bei Wanderbaustellen wird die Kommunikationseinheit am Baustellenfahrzeug angebracht, sodass die Assistenzfunktion im Fahrzeug zu jedem Zeitpunkt die Baustelle exakt lokalisieren kann. Diese Zusatzinformationen ermöglichen es dem Fahrer, seine Fahrweise an die Verkehrssituation gerade bei schwierig einsehbaren Baustellenbereichen vorab anzupassen und damit kritische Situationen zu vermeiden. Für die technische Umsetzung hat VW eine Software entwickelt, die in einem HMI (Human Machine Interface – Mensch-Maschine-Schnittstelle) Informationen zur Verfügung stellt, ohne den Fahrer abzulenken.
Ein liegen gebliebenes Fahrzeug sendet die exakten Koordinaten seiner Position. Passieren Fahrzeuge dieses Hindernis, nehmen sie die Daten auf und senden diese bei ihrer Fahrt an die anderen Verkehrsteilnehmer weiter. Durch diese Datenweitergabe breitet sich die Information rasch aus und kann bei Übermittlung über eine Infrastruktur an die Verkehrsmanagementzentrale auch flächendeckend kommuniziert werden. Sich nähernde Verkehrsteilnehmer werden somit vorab gewarnt. Plötzlich auftretende Situationen, wie beispielsweise eine unerwartete Panne direkt hinter einer Kurve, können so entschärft werden.
Die Forschungsinitiative PRE-DRIVE C2X knüpft an die Forschungsergebnisse verschiedener nationaler und europäischer Projekte an und liefert einen Beitrag für eine europäische Markteinführung der Fahrzeug-X-Kommunikationstechnologie. Dies umfasst die Spezifikation von Hard- und Software mit den dazugehörigen Komponenten ebenso wie den Prototypeneinsatz für Feldversuche. Auch werden Versuchsfahrzeuge in Bezug auf ihre Interoperabilität mit unterschiedlichen Modulherstellern geprüft und die Auswirkungen von Fahrzeug-X-Kommunikation auf Verkehrssicherheit, Verkehrseffizienz und Nachhaltigkeit bewertet. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: VW/dpp/Auto-Reporter.NET)
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