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ADAC-Luftrettung 2009: 45.705-mal im Einsatz
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Dienstag, den 26. Januar 2010 um 21:45 Uhr

ADAC-Luftrettung 2009: 45.705-mal im EinsatzIm Jahr 2009 starteten die Hubschrauber der ADAC-Luftrettung zu insgesamt 45.705 Einsätzen und damit so oft wie niemals zuvor. Im Vergleich zu 2008 stieg die Zahl der Einsätze somit um 662 (1,5 %). Durch die 45 Hubschrauber des ADAC konnten bei durchschnittlich 125 Rettungsflügen pro Tag insgesamt rund 39.612 Patienten versorgt werden. 36.391-mal stiegen die Helikopter zu Primäreinsätzen mit akuten Ursachen auf, 4.892 Flüge waren Sekundäreinsätze.

Mit 2.641 Starts absolvierte „Christoph 31“ in Berlin die meisten Einsätze. Am zweithäufigsten rückte „Christoph Europa 1“ in Aachen mit 2.059 Flügen aus. Auf dem dritten Rang folgt „Christoph 5“ in Ludwigshafen mit 1.916 Einsätzen vor den Stationen in Wittlich (1.830) und Bayreuth (1.722).

Internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle waren der Grund für mehr als die Hälfte aller Einsätze (51 %). Den zweithäufigsten Anforderungsgrund für die ADAC-Hubschrauber teilen sich Verkehrsunfälle und Unfälle, die sich bei der Arbeit, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereigneten (je 11,5 %).

Die Luftrettung in Deutschland feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Mit der Indienststellung des ersten zivilen und ständig einsatzbereiten Rettungshubschraubers „Christoph 1“ am 1. November 1970 in München initiierte der ADAC maßgeblich den Ausbau des öffentlich-rechtlichen Luftrettungsdienstes. Heute stehen insgesamt 45 Rettungs- und Intensivhubschrauber des ADAC an 33 Stationen in Deutschland zur Verfügung. Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter und arbeitet mit 800 Ärzten und 400 Rettungsassistenten zusammen. Seit 1970 investierte der Automobilklub mehr als 240 Millionen Euro in den Auf- und Ausbau der Luftrettung in Deutschland. (auto-reporter.net/sr)

 
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