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Montag, den 16. November 2009 um 21:27 Uhr |
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Viele Radfahrer nehmen es mit der Beleuchtung ihrer Fahrräder nicht allzu ernst, ergab eine bundesweite Stichprobe des ADAC in elf deutschen Städten. Knapp 40 Prozent aller Radfahrer fuhren bei Dunkelheit ohne Licht, weil die Fahrräder entweder über keine funktionierende Beleuchtung verfügten oder vorhandenes Licht nicht eingeschaltet war. Weitere zwölf Prozent der über 1.500 überprüften Radfahrer hatten an ihrem Bike weder Scheinwerfer noch Schlussleuchte. Mit vorschriftsmäßig beleuchteten Fahrrädern waren somit weniger als die Hälfte unterwegs. Überprüft wurden die Radfahrer auf Radwegen und an vielbefahrenen Kreuzungen.
Anlass zur Beanstandung gab neben der mangelhaften Beleuchtungsanlage auch, dass lediglich 14 Prozent der Radfahrer zu ihrer eigenen Sicherheit helle oder reflektierende Kleidung trugen. Außerdem hatten nur 13 Prozent einen Helm auf. Die bei allen Fahrrädern vorgeschriebenen Reflektoren waren auch nur bei knapp der Hälfte vorhanden.
Der ADAC rät, regelmäßig die Fahrradbeleuchtung zu überprüfen und gegebenenfalls in Ordnung zu bringen. Außerdem gelten auch für Mountain-Bikes, die im Straßenverkehr genutzt werden, die Vorschriften der StVZO. So müssen auch diese Räder gegebenenfalls mit einer Beleuchtungsanlage ausgerüstet werden. Der Klub rät darüber hinaus zum Tragen eines Fahrradhelmes, da dieser einen entscheidenden Beitrag dazu leistet, das Risiko von schweren Kopfverletzungen zu verringern.
Wer ohne funktionierende Lichtanlage unterwegs ist, kann mit einem Verwarngeld bis zu 25 Euro rechnen. (auto-reporter.net/sr)
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