Übermüdet Auto fahren Bei übermüdeten Autofahrt besteht Lebensgefahr!
Laut ADAC gab es im vergangenem Jahr Bundesweit 1.612 Verkehrsunfälle aufgrund der Übermüdung mancher Fahrer. Die folge daraus waren 2.491 Verletzte Menschen und 55 starben sogar dabei. Dabei hätte eine kleine Pause...
Die Sommerferien sind vorbei – und die Schule geht wieder los. Für rund 700.000 ABC-Schützen beginnt jetzt der „Ernst des Lebens“. Jeden Morgen machen sich die Kleinen auf und lernen erst einmal „Straßenverkehr“. Schon Wochen bevor die Schule begonnen hat, üben verantwortungsbewusste Eltern mit ihrem Nachwuchs das richtige Verhalten auf dem Schulweg.
Besonders an kritischen Punkten wird den Kindern gezeigt, wie man sich im Verkehr verhält. Doch wir alle wissen, dass Kinder schnell vergessen, abgelenkt sind und doch schnell mal unaufmerksam zum Freund über die Straße flitzen oder einem Ball nachlaufen. Darum heißt es jetzt für Autofahrer: noch mehr aufpassen! Die Sicherheitsexperten der Allianz Versicherung raten: „Das Blickfeld der Kinder ist deutlich geringer als bei einem Erwachsenen. Zudem können sie nicht über geparkte Autos hinwegsehen. An Schulen und Kindergärten deshalb immer die Geschwindigkeit drosseln und bremsbereit sein!“ Das gilt ganz besonders morgens von sieben bis zehn Uhr und mittags von zwölf bis zwei.
Volkswagen unterstützt den ADAC beim bundesweiten Verkehrssicherheitsprogramm „Sicher im Auto“, mit dem die Sicherheit von Kindern als Mitfahrer erhöht werden soll. Der offizielle Startschuss für die gemeinsame Initiative fällt am 3. September 2010 im Rahmen des großen Familien-Wochenendes zur Einführung der neuen Volkswagen Modelle Sharan und Touran. Bis zum Jahresende werden deutschlandweit 500 Veranstaltungen bei Volkswagen Partnern stattfinden, innerhalb der kommenden drei Jahre planen Volkswagen und der ADAC, gemeinsam rund 6.000 Veranstaltungen unter dem Motto „Sicher im Auto“ durchzuführen.
Die Veranstaltungen der gemeinsamen Sicherheitsinitiative sind für alle Teilnehmer kostenlos und finden bei teilnehmenden Volkswagen Partnern sowie in Kindergärten statt. Bundesweit stehen 110 geschulte Moderatoren zur Verfügung, die über zahlreiche Aspekte zur richtigen Sicherung der kleinen Mitfahrer informieren und Qualitätskriterien für den Kauf eines Kindersitzes ausführlich erläutern. Volkswagen stellt darüber hinaus für jede Veranstaltung die neuen Familienmodelle Sharan und Touran zur Verfügung, an denen die Teilnehmer die korrekte Fixierung von Kindersitzen gezielt trainieren können.
In einem von der Wiesbadener Unternehmensberatung MP Marketing Partner AG unter Automobilhändlern durchgeführten Praxistest zum Gebrauchtwagengeschäft schnitten die Partner der Marke Peugeot am besten ab. Sie erreichten 75 von 100 möglichen Punkten. In den Test einbezogen waren markengebundene Autohäuser großer Autohersteller.
Wie konsequent und professionell werden vorhandene Interessenpotenziale bearbeitet und ausgeschöpft? Dieser Frage ging Marketing Partner nach und richtete dazu 500 Testanfragen per E-Mail an Autohäuser von zehn führender Marken. Darin bezog man sich auf Angebote in der Internet-Gebrauchtwagenbörse, äußerte konkretes Kaufinteresse und stellte gezielte Fragen zum Zustand des jeweiligen Gebrauchtwagens. Gewertet wurde die Reaktionszeit auf die E-Mail-Anfragen.
68 Prozent aller Peugeot-Händler beantworteten die Fragen vollständig, bei den beiden zweitplazierten Mitbewerbern waren es nur 52 Prozent. Die Händler von Peugeot beschrieben mögliche Unfallschäden ausführlich und wiesen auf zusätzliche Leistungen wie Finanzierungsmöglichkeiten oder Garantie hin. Die Antwort erfolgte durchschnittlich nach elf Stunden, das Schlusslicht der Studie benötigte 42 Stunden.
ADAC-Werkstatttest 2010
Vertragswerkstätten mit überzeugenden Leistungen
Vom ADAC geprüfte Vertragswerkstätten haben bei einer Fahrzeugwartung im Schnitt nicht nur mehr Fehler gefunden, sie sind auch im Service ihren Kollegen in den Ketten und bei den freien Werkstätten überlegen. Dies ist das Ergebnis des diesjährigen ADAC-Werkstatttests, bei dem der Club zusammen mit der Stiftung Warentest 75 Reparaturbetriebe unter die Lupe genommen hat. Getestet wurden jeweils 5 Vertragswerkstätten der Marken Mercedes, Opel, Renault, Toyota und VW sowie 25 A.T.U-Filialen und 25 freie Werkstätten, die sich unter der Bezeichnung "Meisterhaft" zusammengeschlossen haben. Absolut überzeugend das Ergebnis der Mercedes Vertragswerkstätten: Alle fünf Betriebe erhielten ein "sehr gut", ein Betrieb sogar mit der vollen Punktzahl. Aber auch die Kunden von Opel, Renault und VW dürfen mit dem Ergebnis ihrer Werkstätten (je viermal "sehr gut") zufrieden sein. Untersucht wurde bei dem Test nicht nur, ob alle fünf eingebauten Fehler gefunden wurden, sondern auch der gesamte Ablauf des Auftrags von der Terminvereinbarung bis zur Fahrzeugabholung.
Nachdem bereits das letzte Wochenende zahlreichen Autofahrern viel Geduld abverlangt hat und der Verkehr bisweilen nur noch nach dem Motto „Bitte anstellen“ stattfand, ist auch für das Wochenende vom 27. bis 29. August keine Entwarnung angesagt.
Auf den Heimreisespuren der Autobahnen wird es laut ADAC am kommenden Wochenende nur langsam vorangehen, denn in Nordrhein-Westfalen und Teilen der Niederlande enden jetzt die Ferien. Aber auch in Richtung Süden ist zeit- und abschnittsweise mit stockendem Verkehr zu rechnen. Nach wie vor sind etliche Späturlauber unterwegs. Folgende Autobahnen werden stark belastet sein:
· A 1 Puttgarden–Lübeck–Hamburg–Köln
· A 3 Nürnberg–Frankfurt–Köln
· A 5 Basel–Karlsruhe–Frankfurt–Kassel
· A 6 Nürnberg–Heilbronn–Mannheim
· A 7 Kempten–Würzburg–Hannover–Hamburg
· A 8 Salzburg–München–Stuttgart–Karlsruhe
· A 9 München–Nürnberg–Berlin
· A 61 Ludwigshafen–Koblenz–Mönchengladbach
· A 93 Kufstein–Inntaldreieck
· A 99 Umfahrung München
Sind Autofahrer tatsächlich immer weniger bereit, den Glanz einer Automobilmarke mit viel Geld zu bezahlen, wie die Fahrzeughersteller klagen? „Das Auto als liebstes Statussymbol des Deutschen hat ausgedient“, lautete die These, der die Münchner Unternehmensberatung PROGENIUM in einer Befragung unter 1.000 Bundesbürgern nachgegangen ist.
Welchen Status bestimmten Dingen beigemessen wird und wie Automarken im Vergleich zu anderen statusträchtigen Gütern abschneiden, das wollte PROGENIUM in einer repräsentativen Befragung von Bundesbürgern über 18 Jahren herausfinden. Bewertet wurde auf einer Skala von 1 bis 6 nach dem Schulnotensystem. Danach konnten sich deutsche Premiummarken in puncto Status nicht von Gütern wie einem iPhone mit 2,9, einem Seychellenurlaub mit 2,3 oder guter Kleidung mit 2,0 abheben: Mercedes erzielt eine 2,0, Audi die Note 2,6. Der Imagewert von Fahrzeugen wie smart (3,2) oder Opel (3,5) liege in etwa da, wo der Appeal von Waschmaschinen (3,4) und einem Mallorcaurlaub (3,5) ausgemacht worden sei.
Besonders unter den Entwicklungen während der weltweiten Wirtschaftskrise gelitten hatte der Automarkt, speziell der von gebrauchten Fahrzeugen. Hier waren die Preise im freien Fall. Der scheint jetzt gestoppt. Seit Juni gehen die Preise wieder nach oben. Eine Wende auf niedrigem Niveau.
Einen wesentlichen Anteil am Preisverfall älterer Fahrzeuge hatte die 2009 von der Bundesregierung aufgelegte und wegen der positiven Resonanz noch einmal auf insgesamt fünf Milliarden Euro aufgestockte Abwrackprämie. Der Run auf Neuwagen hat den Preis für Gebrauchte laut „Wirtschaftswoche“ zwischen Oktober 2008 und Januar 2010 um mehr als acht Prozentpunkte nachgeben lassen. Seit Juni sind die Preise um mehr als einen Prozentpunkt wieder gestiegen. Die Zeitschrift bezieht sich auf den sogenannten Restwert-Indikator des Verbands markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF), der monatlich die Restwerte von 10.000 gebrauchten Autos misst. Der Fahrzeugquerschnitt steht dabei für eine typische Fahrzeugflotte eines gewerblichen Fuhrparks .
Möglicherweise müssen sich Deutschlands Autobesitzer auf eine knallharte Winterreifenpflicht einrichten. Wie der Auto Club Europa (ACE) berichtet, befinde sich die bisherige Verhaltensvorschrift in § 2 Abs. 3a der Straßenverkehrsordnung (StVO), nach der lediglich eine „geeignete Bereifung“ sowie eine an die „Wetterverhältnisse angepasste Ausrüstung“ verlangt wird, auf dem juristischen Prüfstand. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg (AZ: SsRS 220/09) ist diese erst im Mai 2006 in Kraft gesetzte Vorschrift wegen Verstoßes gegen das sogenannte Bestimmtheitsgebot verfassungswidrig.
Laut ACE löste der Richterspruch in mehreren Berliner Ministerien hektische Betriebsamkeit aus. Das Bundesverkehrsministerium habe die für Verfassungsfragen zuständigen Bundesministerien (BMJ und BMI) eingeschaltet, die das Urteil hinsichtlich etwaiger gesetzgeberischer Konsequenzen prüfen sollen. Ergebnisse der Überprüfung lägen bisher noch nicht vor. Zugleich erinnerte der Klub an die jüngst von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) erhobene Forderung, die gegenwärtig noch unbestimmten Vorschriften zur „Winterreifenpflicht“ unmissverständlich so zu präzisieren, dass im Fall der Zuwiderhandlung der Verstoß tatsächlich geahndet werden kann.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bekannt gab, sind nach vorläufigen Ergebnissen von Januar bis Ende Juni 2010 auf Deutschlands Straßen 1.675 Menschen und damit 291 Personen oder 15 Prozent weniger ums Leben gekommen als in den ersten sechs Monaten 2009. Schon im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres waren die Zahlen zurückgegangen.
Die weiterhin positive Entwicklung könnte die Zahl der Verkehrstoten 2010 erstmals unter die Marke von 4.000 fallen lassen. Bei den Schwer- oder Leichtverletzten gab es 2010 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ebenfalls eine deutliche Abnahme um 9,1 Prozent auf rund 168.100 Personen. Polizeilich erfasste Straßenverkehrsunfälle erhöhten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 2,4 Prozent auf rund 1,1 Millionen. Ausschlaggebend bei dieser Entwicklung waren die Unfälle mit Sachschaden, die um 4,2 Prozent auf 1,0 Millionen gestiegen sind. Unfälle mit Personenschaden gingen dagegen um 9,4 Prozent auf rund 130.700 zurück.