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crash.tech-Kongress 2010: Wie sicher sind E-Fahrzeuge?
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Samstag, den 27. Februar 2010 um 17:04 Uhr

Ein Doppeljubiläum: Mit dem 10. crash.tech-Kongress im Rahmen der 20. Messe Auto Mobil International (AMI) in Leipzig wirft TÜV SÜD einen intensiven Blick in Richtung Fahrzeugsicherheit im Jahr 2020. Bei dem Fachkongress am 13. und 14. April geht es u.a.um die neuesten Erkenntnisse in puncto Unfallforschung und Fußgängerschutz, um Versuch und Simulation und – ganz aktuell – um die Sicherheit von Elektrofahrzeugen.

Der technologische Umbruch, den die Elektromobilität bringt, wird auch die diesjährige AMI prägen, die vom 10. bis 18. April 2010 in Leipzig stattfindet. Im Messefokus steht das Thema E-Mobilität, das enorm Fahrt aufgenommen hat. Branchenexperten sehen mit Blick auf das Jahr 2020 ein Umsatzpotenzial von 500 Milliarden Euro und einen Marktanteil von bis zu neun Prozent bei den Neuzulassungen weltweit.


Der TÜV SÜD macht darauf aufmerksam, dass nun rasch international verbindliche Sicherheitsstandards gebraucht werden, weil vor allem in den Lithium-Ionen-Batterien – Schlüsselkomponenten künftiger Antriebskonzepte – ein Risikopotenzial für die funktionale, elektrische, chemische und mechanische Sicherheit gesehen wird. „Im Sinne der Sicherheit sind deshalb weltweit gültige, einheitliche Standards zu entwickeln und anzuwenden“, betont Dr. Axel Stepken, Vorstandsvorsitzender von TÜV SÜD, der den Fachkongress crash.tech auf der AMI eröffnen wird.

Das Thema greifen die Experten von TÜV SÜD auf, indem sie einen Einblick in den aktuellen Stand zur „Standardisierung von Sicherheitsanforderungen“ vermitteln. Die Daimler AG beteiligt sich daran mit einem Referat zur „Crashsicherheit von Lithium-Ionen-Batterien für Hybridfahrzeuge“, während die BMW Group das Thema „Funktionssicherheit und Fahrzeugsicherheit in der Elektromobilität – Synergien und Herausforderungen“ präsentieren wird.

Ein weiterer zentraler Punkt bei der Veranstaltung wird das Europäische Sicherheits-Bewertungs-Programm EuroNCAP sein. Seit gut einem Jahr ist die neue Bewertung in Kraft, die vier Sicherheitskategorien umfasst: Schutz erwachsener Insassen; Schutz von Kindern im Fahrzeug; Fußgängerschutz sowie Sicherheitsmerkmale des Fahrzeugs zur Unfallvermeidung wie beispielsweise ESP. Bei der crash.tech machen Gesetzgeber und Verbraucherverbände anstehende Herausforderungen deutlich. Neben dem Tagungsblock „Unfallforschung und Prüfvorschriften“ werden u.a. der Fußgängerschutz und der Sicherheitsgewinn durch Fahrerassistenzsysteme besonders beleuchtet. (auto-reporter.net/wr)

 
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