Tagfahrlichtpflicht in Europa Stand: Juli 2010
In den europäischen Ländern ist die Tagfahrlicht-Regelung recht unterschiedlich, so gibt es in einigen Ländern wie Großbritannien, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, die Türkei und Zypern überhaupt keine Lichtbestimmungen. In...
Künftig soll besser als bislang über den Verbrauch und die Energieeffizienz von Pkws informiert werden. Neuwagen sollen in Energieeffizienzklassen A bis G eingeteilt und Kunden über die Kosten informiert werden, die bei einer Fahrleistung von 20.000 Kilometern zu erwarten sind. Eine entsprechende Anhörung zur Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung (Pkw-EnVKV) findet heute im Wirtschaftsministerium statt. Der Auto Club Europa meldet sich zu Wort und macht auf Verbesserungsmöglichkeiten zum Entwurf der Bundesregierung aufmerksam.
Hauptkritikpunkt des ACE ist die Einstufung in die unterschiedlichen Klassen: „In der aktuell vorgeschlagenen Klasseneinteilung wird aus unserer Sicht der absolute CO2-Ausstoß zu gering bewertet: Je schwerer ein Fahrzeug ist, desto mehr umweltschädliches CO2 darf es ausstoßen. Ein Hybridfahrzeug mit über 2.300 Kilogramm Gewicht erreicht so die Energieeffizienzklasse B, wogegen ein schon verbrauchsoptimiertes Modell der Golf-Klasse mit einem Gewicht von 1.250 Kilo und einem Ausstoß von knapp über 120 g CO2/km lediglich in Klasse C eingestuft wird“, so Matthias Knobloch, Leiter Verkehrspolitik des ACE. Verbrauchern würden große Spritfresser als sparsame Autos verkauft. Diese Berechnungsweise sei im Sinne der Klimapolitik kontraproduktiv und für die Verbraucher irreführend, moniert Knobloch. Bei der Anhörung zum Verordnungsentwurf wird der ACE deswegen anregen, den absoluten CO2-Ausstoß mehr als bisher in die Berechnungen einfließen zu lassen.
Beim diesjährigen Ranking der umweltfreundlichsten Fahrzeuge in Deutschland nimmt Toyota die drei ersten Plätze der Gesamtwertung ein. Die vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) einmal jährlich zusammenstellte Liste führen der neue Auris Hybrid und der Prius mit jeweils 7,53 Punkten gemeinsam an. Der Prius bestätigte damit sein Vorjahresergebnis. Auf Rang drei folgt der Toyota iQ 1.0 VVT-i mit 7,43 Punkten, der sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern konnte. Der Auris Hybrid siegt in der Kompaktklasse, bei den Familienautos liegt der Prius vorne.
Neben den beiden Siegern finden sich in den Top Ten der umweltfreundlichsten Autos in Deutschland ausschließlich Klein- und Kleinstwagen sowie zwei weitere Hybridfahrzeuge. Zudem teilt sich Toyota mit einem norddeutschen Mitbewerber den ersten Platz im Unternehmensranking. Diese bewertet das Umweltengagement der Hersteller. Maßgeblich für die erworbenen Punkte ist in erster Linie der CO2-Austoß eines Fahrzeugs. Zusätzlich bewertet der VCD die Fahrzeuggröße und unterteilt die Probanden deshalb in die Kategorien „Kompaktklasse“, „Familienautos“, „Siebensitzer“ und „die Klimabesten“.
Hondas Hybridfahrzeuge haben sich mit dem zweiten Platz (Insight) und Rang drei (Civic Hybrid) bei der diesjährigen VCD-Auto-Umweltliste in der Kompaktklasse, dem europaweit mit Abstand größten Marktsegment, ordentlich geschlagen. Nachdem Insight und Civic Hybrid dreimal in Folge die Kompaktklasse gewannen, mussten sie sich diesmal nur einem Wettbewerber geschlagen geben. In der Gesamtwertung belegte der Insight Hybrid Platz vier und der Civic Hybrid Platz neun.
Der Insight ist nach wie vor das günstigste Hybridfahrzeug in Deutschland (ab 19.950 Euro) und überzeugt mit einem Verbrauch von nur 4,4 Litern (CO2: 101 g/km). Mit 4,6 Litern und CO2-Emissionen von 109 g/km wartet der Civic Hybrid (ab 23.990 Euro) auf. Beide verfügen über das Honda Hybridsystem IMA (Integrated Motor Assist), mit dem sich die Fahrzeuge, beispielsweise im Stadt- oder Pendlerverkehr, auch rein elektrisch bewegen lassen. Zudem hilft der Eco-Assist im Insight, eine Art virtueller Spritspartrainer, dem Fahrer durch direkte Rückmeldung auf sein Fahrverhalten, den Realverbrauch deutlich zu senken. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: Honda/Auto-Reporter.NET)
Die jüngste Auto-Umweltliste desVerkehrsclub Deutschland (VCD) weist den Touran TSI EcoFuel mit der besten Gesamtbilanz der siebensitzigen Fahrzeuge aus. Das gab der VCD heute in einer Pressekonferenz in Berlin bekannt. Neben dem Touran TSI EcoFuel sicherten sich 11 weitere Volkswagen Modelle, darunter der Polo BlueMotion, Spitzenplätze im Umweltranking. Der CO2-Ausstoß ist neben der Schadstoffbelastung, dem Verbrauch und der Geräuschentwicklung das entscheidende Kriterium, nach denen die Fahrzeuge in der VCD-Umweltliste bewertet werden.
Der neue Touran TSI EcoFuel mit seinem sparsamen und gleichwohl dyna-mischen 150 PS/110 kW starkem CNG-Antrieb verbraucht nur 4,6 kg Erdgas auf 100 Kilometern bei einer CO2-Emission von 126 g/km. Damit setzt er in seiner Kategorie Maßstäbe. Im Segment der besten Kleinwagen Familienautos sicherte sich der Polo BlueMotion mit einem CO2-Ausstoß von nur 87g pro Kilometer den zweiten Platz – und das als vollwertiger Fünfsitzer. Doch damit nicht genug: Insgesamt 12 Fahrzeuge von Volkswagen behaupten sich in diesem Jahr in der 45 Fahrzeug umfassenden Liste der umweltfreundlichsten Automobile. Dabei stehen besonders die Markenzeichen „BlueMotion“, „TSI“ und „EcoFuel“ für umweltverträgliche und zukunftsweisende Technologien. (Auto-Reporter.NET/pha)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)
Als unkonventionelle, designorientierte Studie wird Kia Motors auf dem Pariser Autosalon 2010 (2. bis 17. Oktober) erstmals das Elektroauto POP vorstellen. Der emissionsfreie Dreisitzer misst weniger als drei Meter und bringt mit seinem charakteristischen, zukunftsweisenden Design einen neuen Stil ins Segment der Stadtautos. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: Kia/Auto-Reporter.NE)
Nachdem rund 100 Fahrer aus München und dem Umland mit 15 rein elektrisch angetriebenen MINI E mehr als 150.000 Kilometer zurückgelegt haben, ist eines der ersten großen Pilotprojekte mit Elektroautos in Deutschland nach einem Jahr abgeschlossen. Die Fahrzeuge sind Teil einer der weltweit größten Testflotten von mehr als 600 Fahrzeugen, die sich seit vergangenem Jahr im Alltag bewähren.
Der Versuch, der mit Strom aus bayerischer Wasserkraft durchgeführt wurde, zeigt, dass Elektromobilität schon heute funktioniert. Deutlich wurde u.a., dass die Reichweite von rund 150 bis 180 Kilometern im Alltag für die meisten Kunden in der Stadt vollkommen ausreicht. Und während man heute Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gezielt zum Tanken fährt, erfolgte das „Auftanken“ der Elektrofahrzeuge eher nebenbei. Aufgeladen wurde zumeist in der heimischen Garage und am Arbeitsplatz, erst an dritter Stelle nutzten die Testfahrer die öffentlichen Stromtankstellen. Zudem stand grüner Strom ganz oben auf der Wunschliste der Testfahrer. Sie wären bereit, für den Einsatz erneuerbarer Energien einen Aufschlag auf den Strompreis zu akzeptieren, um danach vollkommen emissionsfrei fahren zu können.
Es tut sich was in Sachen Elektroauto. Auch in Deutschland bei den großen Automobilherstellern, aber auch bei kleinen Unternehmen wie der Ammersbeker Firma Luis, die sich bislang eigentlich vor allem mit Rückfahrkamera-Systemen befasste. Zusammen mit Zulieferern und einem Automobilbauer in China wurde ein Pkw mit Elektroantrieb entwickelt, für den es bereits einen Preis gibt.
Die leistungsstarken Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus ermöglichten eine Reichweite von über 200 Kilometern, heißt es in der Werbung für das Auto. Dank Schnellladezeiten von nur 20 Minuten bei 400 Volt sei der LUIS 4U green sogar langstreckentauglich. Die Fertigung des Autos erfolgt im Rahmen einer Joint-Venture-Kooperation mit einem chinesischen Partner in der Nähe von Schanghai.
Kfz-Versicherung für Begleitetes Fahren mit 17:
ADAC: Einstufung in Führerscheinstarterpaket mit SF 1 (100 Prozent)
Die bundesweite Einführung des Begleiteten Fahrens ab 17 Jahren (BF 17) ist laut ADAC nicht nur ein deutlicher Gewinn für die Verkehrssicherheit, sondern bringt jungen Autofahrern auch enorme finanzielle Vorteile. Führerscheinneulinge, die das vergangene Woche von der Bundesregierung beschlossene BF-17-Programm erfolgreich absolvieren, werden von der ADAC-AutoVersicherung in das Führerscheinstarterpaket mit der Schadenfreiheitsklasse 1 (100 Prozent) eingestuft – und sparen so deutlich bei der Versicherungsprämie. Zusätzlicher Vorteil: Die Pannenhilfe durch den ADAC ist für die Führerscheinneulinge im ersten Jahr kostenlos. Bisher starten Führerscheinneulinge, weil sie überdurchschnittlich häufig in Unfälle verwickelt sind, generell mit den sehr hohen Versicherungsprämien der Schadenfreiheitsklasse 0 (in der Regel 240 Prozent).
Elektroautos haben noch Seltenheitswert, doch mit zunehmenden Angeboten könnte sich das bald ändern. Vor allem junge Fahrer interessieren sich für diese Fahrzeugart. Immerhin vier von zehn Deutschen können sich vorstellen, beim nächsten Autokauf ein Elektroauto zu wählen. Das geht aus einer aktuellen OmniQuest-Studie hervor, die im Auftrag der Fondsgesellschaft Carlson Funds durchgeführt wurde.
Besonders stark ist das Interesse an dieser neuen Fahrzeugtechnik bei junge Menschen in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen ausgeprägt; hier liegt der Anteil der Interessierten bei 63 Prozent. Befragte zwischen 50 und 59 Jahren erwägen nur zu 27 Prozent den Kauf eines Elektroautos.