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Vorstellung der Opel Astra-Familie: Man ist komplettVorauszuschicken ist das: Wann und wo immer heute davon die Rede ist, dass Opel in eine unsichere Zukunft blicke, gehörte es sich, eine Anmerkung folgen zu lassen: An den Blitz-Produkten liegt es nicht. Autos mit Opels Markenzeichen haben sich sehr überzeugend nach vorn gearbeitet. Das ist zu sehen, und das kann man erfahren.

Jetzt gibt es Neues an der Kompaktfront: Die aktuelle Astra-Familie ist mit einer Limousine komplettiert worden (Einstiegspreis: 18.270 Euro; 1,4-Liter-Benziner, 74 kW/100 PS). Im Spätsommer kommt das Auto zu den Händlern. Seine Fahrvorstellung im Rheingau war zugleich Anlass, auf die umfangreiche Aufwertung der kompakten Opel-Familie aufmerksam zu machen, die nun aus der neuen Limousine, dem Fünftürer, dem Sports Tourer, dem dreitürigen Coupé GTC und dessen Hochleistungsversion OPC besteht.


„Wir investieren in die Zukunft mit Produkten“, sagte Alfred E. Rieck, verantwortliches Vorstandsmitglied für Marketing, bei der Pressekonferenz. Opel setze auf Markenwerte wie deutsche Wertarbeit, Innovation und Präzision. Darauf auf bauten 2012, im 150. Jahr des Unternehmens, sechs neue Modelle. „Wir sind aktiv, wir arbeiten.“ Belege dafür liefert nicht nur die neue Limousine, die die kompakte Astra-Baureihe nun ergänzt. Zu den Triebwerken gesellt sich ab Herbst der leistungsstarke Diesel 2.0 BiTurbo CDTI mit 195 PS. Das Motorenangebot für den Astra reicht vom 110 bzw.130 PS leistenden 1.7 CDTI ecoFLEX mit nur 99 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer (3,7 l Diesel/100 km) bis zum Power-Benziner des OPC, einem 2.0-Liter-Turbo-Direkteinspritzer mit 206 kW/280 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment. Dementsprechend beeindruckend ist seine Fortbewegung. In sechs Sekunden erreicht er Tempo 100. Bei 250 km/h endet die Höchstgeschwindigkeit.

Turbopower auch für Diesel-Astra
Zuwachs auch in der Dieselsparte, von der ebenfalls ab Herbst Fünftürer, Sports Tourer und GTC profitieren werden. Im Insignia gibt es den 2.0 BiTurbo CDTI bereits. Nun geben seine 143 kW/195 PS auch Astra-Versionen Feuer. Entfacht wird es nicht zuletzt durch zwei unterschiedlich große Turbolader, deren Arbeitsteilung sich an der Höhe der Motordrehzahl orientiert. Natürlich gehören zwei unterschiedlich große Ladeluftkühler dazu. Der BiTurbo macht einen Astra Sports Tourer zum schnellsten Serienkombi in dieser Klasse.

Über das Temperament eines mit dem BiTurbo befeuerten GTC-Coupès braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Dafür stehen schließlich 195 PS. Ein erster Fahreindruck auf Straßen des Rheingaus vermittelte, dass auch Federung und Dämpfung angenehme ausgewogene Zugaben sind. Im Vergleich dazu wirkt das Fahrwerk des Astra OPC, dieses Temperamentbolzens mit unverkennbar motorsportlichen Ambitionen, eher knochenhart.

Sicherheitsniveau auf Insignia-Level
Ausgehend von der Vielzahl möglicher Astra-Konfigurationen lässt sich behaupten, dass Opels Kompakt-Angebot jede Käuferwartung erfüllen dürfte. Übertragen lässt sich das auf Karosserietyp, Motorisierung und Ausstattung. Besonders auffällig ist das breite Angebot von Fahrerassistenzsystemen für den Astra; Aufwertungen von Sicherheit und Komfort, die bislang nur beim Insignia und Zafira Tourer möglich waren.

Da ist etwa Opels Frontkamera, jetzt in zweiter Generation mit erweitertem Verkehrsschildassistent, die die Realität widerspiegelt und damit selbst topaktueller Navi-Software deutlich überlegen ist. Egal, ob Spurassistent, Abstandsanzeige, Frontkollisionswarner oder Rückfahrkamera, Parkassistent mit Parklückenerkennung, audiovisuelle Einparkhilfe und ultraschallgestützter Toter-Winkel-Warner, der Astra-Fahrer braucht auf keines der optionalen Angebote zu verzichten. Selbst der radargestützte adaptive Geschwindigkeitsregler mit automatischer Gefahrenbremsung, aktiv im Tempobereich von 50 bis 180 km/h, ist ab Herbst zu haben.

Zu den Technologien, die im Kompaktwagen-Segment lediglich für den Astra geordert werden können, zählt die neueste Generation des Adaptiven Fahrlichts (AFL+) mit Bi-Xenonscheinwerfern, inklusive Fernlichtassistent, dynamischen Kurvenlichts, Abbiegelicht und variabler Lichtverteilung entsprechend der konkreten Bedingungen.

Automatische Fahrwerksanpassung
Auch beim Astra-Fahrwerk gibt es Wahlmöglichkeiten. Das adaptive FlexRide-System passt das Fahren automatisch an die Fahrbedingungen an. Es gibt drei vorwählbare Modi, die neben der Standardeinstellung auch ein komfortbetontes oder fahraktives Fahrwerk bescheren können. Apropos Komfort: Die seit Langem von Opel favorisierten „rückenfreundlichen“ Ergonomiesitze sind natürlich auch erhältlich. Und noch eine Neuigkeit: Das Opel-exklusive FlexFix-Fahrradträgersystem kann jetzt bis zu vier Fahrräder aufnehmen, darunter dürfen zwei eBikes sein.

Der erste Eindruck, den ein Auto macht, entscheidet wesentlich mit darüber, ob sich Autointeressenten näher mit dem Objekt beschäftigen. Da hat die aktuelle Astra-Baureihe durchweg gute Karten. Deren Design vermittelt Frische, Wertigkeit, Dynamik, Sportlichkeit. Für die vierte Astra-Generation entschieden sich europaweit bereits mehr als 700.000 Käufer. (Auto-Reporter.NET/Wolfram Riedel)(Foto: Opel/Auto-Reporter.NET)

 


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