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Recht & Urteil

Wenn die Baustellendurchfahrt für den eigenen Pkw zu breit ist ...Auch wenn im Fahrzeugschein die Breite des Pkws mit 1,904 Metern angegeben ist, kommt es darauf an, wie breit das Fahrzeug einschließlich der (nicht eingeklappten) Außenspiegel ist. Beträgt dieser Wert 2,204 Meter und ist eine Baustellendurchfahrt aber nur für maximal zwei Meter Breite freigegeben, haftet der Pkw-Fahrer zu 75 Prozent, wenn es durch „Berühren“ mit einem auf der Nachbarspur fahrenden Lkw zu einem Schaden gekommen ist. Der Lkw-Fahrer ist mit 25 Prozent dabei (Brandenburgisches OLG, 12 U 145/07). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)(Grafik: Auto-Reporter.NET)

 


 

Bereits ein mäßiger Alkoholgenuss rechtfertigt LeistungskürzungEin Autofahrer war in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Laterne geprallt. Als er den entstandenen Schaden von seinem Vollkaskoversicherer ersetzt haben wollte, war dieser nur zu einer Kostenübernahme von 50 Prozent bereit, da eine entnommene Blutprobe einen Blutalkoholwert von 0,4 Promille zum Unfallzeitpunkt ergeben hatte.

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„Nichteheliche“ werden wie Eheleute von Ersatzansprüchen verschontHat die Partnerin einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, wenn auch grob fahrlässig, einen Unfall verursacht, wodurch ihr Beifahrer und zugleich Partner, dem das Auto zur Verfügung stand, verletzt wurde, kann die Vollkaskoversicherung die Schadensumme (hier in Höhe von 16.000 €) nicht von der Fahrerin zurückverlangen. Das Gericht begründet seine Haltung damit, dass die Frau ebenfalls nicht für den Schaden hätte einstehen müssen, wenn sie mit dem verletzten Beifahrer/Partner verheiratet gewesen wäre. Eine von der Versicherung verlangte Zahlung würde zugleich auch den Partner finanziell mit in die Verantwortung ziehen, was aber per Gesetz ausgeschlossen sein soll.

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Sperrmüll darf Verkehrssicherheit nicht gefährdenWird Sperrmüll abends an die Straße gestellt und beschädigt eines der dort deponierten Möbelstücke ein geparktes Auto, ist der (Noch-)Besitzer der aussortierten Einrichtungsgegenstände schadenersatzpflichtig, weil sie die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

In dem verhandelten Fall hatte eine Frau für den Abtransport von alten Möbeln mit der örtlichen Abfallbeseitigungsgesellschaft einen Termin für die Sperrmüllabfuhr vereinbart und die Gegenstände bereits einen Tag vor dem Termin auf die Straße gestellt. Ein direkt neben den alten Möbeln geparktes Auto kam durch Teile des Mülls zu Schaden (AmG Neustadt am Rübenberge, 55 C 1520/11). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)

 


 

Abschleppkosten rechtens: Gefährliche Rangiermanöver nicht zumutbarParkt eine Autofahrerin ihren Pkw verbotswidrig an einer Einfahrt und behindert dadurch einen Lkw, muss die Frau die Kosten für das Abschleppen ihres Wagens tragen (hier in Höhe von 150 €). Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass ein Sachverständigengutachten, das klärt, ob eine Ausfahrt für den Lkw problemlos möglich gewesen wäre oder nicht, nicht eingeholt werden muss.

Hat der Fahrer des Sattelzugs vor Ort entschieden, nicht gefahrlos aus der sehr engen Ausfahrt herauszukommen und holt deshalb die Polizei, die seine Auffassung teilt, so ist der Einsatz eines Abschleppdienstes nicht zu beanstanden. Auch die von der Frau vorgelegten Fotos, die belegen sollten, dass dem Lkw eine Ausfahrt möglich gewesen wäre, konnten sie nicht entlasten. Selbst mit einem Gutachten könne allenfalls geklärt werden, ob die Ausfahrt technisch überhaupt möglich gewesen wäre, so die Richter. Gefährliche Rangiermanöver seien dem Trucker jedenfalls nicht zuzumuten gewesen (Bayerischer VGH, 10 ZB 2932/09). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)

 Mehr zum Thema "Abschleppen" finden Sie hier 


 

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Spritfresser im Winter - Wie kann ich Sprit im Winter Sparen

TankanzeigeTäglich sind in Deutschland und allen anderen Ländern auf dieser Welt zahlreiche Autos auf den Straßen unterwegs. Dies bedeutet ein enorm hoher Ausstoß an CO2 und gleichzeitig eine extreme Umweltbelastung. In vielen Familien wird in den Wintermonaten mehr Geld für Benzin und Diesel ausgegeben, als in den wärmeren Jahreszeiten. Dies liegt an einem erhöhten Spritverbrauch in den kalten Monaten des Jahres. Die Gründe hierfür liegen in einer längeren Phase, in welcher der Motor kalt läuft. Auch der höhere Rollwiderstand von Winterreifen treibt den Kraftstoffverbrauch in die Höhe. Ein weiterer Faktor für den höheren Verbrauch ist die Heizung. Eine Frontscheibenheizung verbraucht circa 540 Watt und eine Heckscheibenheizung im Schnitt 185 Watt. Auch eine Sitzheizung schlägt mit 102 Watt zu Buche. Diese Wärme wird vom Verbrennungsmotor produziert. Dieser benötigt für 100 Watt in etwa 0,1 Liter Sprit. Wenn man also den Kraftstoffverbrauch niedrig halten möchte, sollten einige Dinge beachtet werden. Weiterlesen ...

Zweitwagenversicherung – 3 Tipps für beste und günstige Konditionen

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ZweitwagenWer darüber nachdenkt neben dem Alltagsauto einen Zweitwagen anzuschaffen, muss selbstverständlich auch für die Versicherung des Zweitwagens aufkommen. Doch hier lauert bei einigen Autoversicherern die Gefahr zu hohe Prämien zu bezahlen, wenn nicht einige Kriterien bei der Einstufung des Zweitwagens beachtet werden. Denn bei der Zweitwagenversicherung dreht es sich meistens um zwei Optionen: entweder wird ein zweites Fahrzeug angemeldet, um es selbst zu zulassen und zu nutzen oder einen Fahranfänger zu unterstützen. Ein Fahranfänger, der zum ersten Mal ein Auto bei der Versicherung anmeldet, muss zunächst in der geringsten Schadenfreiheitsklasse die höchsten Prämien bezahlen. So kann sich die Anmeldung der Versicherung für einen Zweitwagen oftmals für die eigenen Kinder lohnen, die gerade den Führerschein bestanden haben und das erste eigene Auto zugelassen haben. Doch gibt es ein paar Tricks, um bei der Zweitwagenversicherung bares Geld zu sparen. Aus diesem Grund haben wir für Sie drei Tipps zusammengestellt, um die absolut beste und günstige Zweitwagenversicherung zu bekommen.

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Sicher unterwegs

Die meisten Autounfälle

VerkehrsunfallEin Verkehrsunfall - der Albtraum jedes Autofahrers. Nicht nur, dass man nicht wie geplant an das Ziel gelangt, sondern auch noch die Konsequenzen. Polizei. Versicherungen. Kosten. Damit wird man sich jetzt erstmal auseinandersetzen müssen. Noch weiter gedacht, was wäre denn, wenn jemandem etwas passiert wäre? Wenn ich jemanden angefahren habe? Oder mich jemand? Traue ich mich dann überhaupt noch in den Straßenverkehr?
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Und das sind nur die Unfälle, die gemeldet wurden. Weiterlesen ...

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