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Porsche-Autos im ersten Halbjahr kräftig nachgefragt |
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Dienstag, den 12. Juli 2011 um 20:40 Uhr |
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Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche hat das erste Halbjahr 2011 im Vorjahresvergleich mit einem satten Plus von 36 Prozent abgeschlossen. Insgesamt haben die Zuffenhausener bis Juni weltweit 60.650 Autos an Kunden ausgeliefert und sehen sich, wie Porsches Vertriebsvorstand Bernhard Maier gegenüber dpa sagte, auf gutem Weg, in diesem Jahr erstmals die 100.000-Einheiten-Marke zu knacken. Im vergangenen Jahr lag der Absatz bei rund 97.000 Fahrzeugen.
Aber nicht nur das abgelaufene erste Halbjahr war eine gute Zeit für Porsche. Auch in
den kommenden sechs Monaten gibt es mit einem gut gefüllten Auftragsbuch viel Arbeit. „Beim Auftragseingang liegen wir mit 65.660 Fahrzeugen etwa 25 Prozent über dem Vorjahr“, so Maier. Ein Fünftel seines avisierten Verkaufszieles wird Porsche voraussichtlich in China realisieren. 20.000 Autos würden nach Ansicht des Vertriebschefs im Reich der Mitte einen Käufer finden. Vor zehn Jahren sei man dort mit rund 100 verkauften Exemplaren gestartet.
Sein mittelfristiges Ziel von jährlich 200.000 weltweit verkauften Fahrzeugen will der Autobauer auch mithilfe neuer Modelle, etwa einer Langversion des Panamera, erreichen. Eine solche Einführung werde derzeit laut Maier geprüft.
Nicht zufrieden ist der Vertriebschef mit der gegenwärtig langen Wartezeit auf Produkte aus seinem Hause. Immerhin müssen sich Käufer eines Cayenne heute, je nach Spezifikation des Fahrzeugs, zwischen sechs und zwölf Monate gedulden. Bei Porsche will man "nachjustieren". Man wolle schnell entsprechende Vorkehrungen treffen, heißt es. Vor allem in Leipzig, wo zurzeit Cayenne und Panamera vom Band rollen, bestehe die Möglichkeit, die Produktionskapazität zu erweitern. Künftig wollen die Stuttgarter dort auch ihren kleinen Geländegänger Cajun fertigen.
Sorgen um eine Produktionsverlagerung ins Ausland zerstreute Maier. Derartige Pläne gebe es nicht. Man werde erst dann konkret über solche Maßnahmen nachdenken, wenn etwa hohe Einfuhrzölle oder gar Importverbote für ausländische Autos den Zugang erschwerten. Ansonsten ergebe sich für Porsche keine Notwendigkeit, sich von seiner aktuellen Strategie abzuwenden. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)
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