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Eingetroffen: Gelder aus China für Saab |
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Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 18:54 Uhr |
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Eine vom schwedischen Autobauer Saab dringend erwartete Zahlung aus China ist eingetroffen. Wie das Unternehmen aktuell mitteilt, sei die „Brückenfinanzierung“ eingegangen. Medienberichten zufolge hat der chinesische Investor Youngman elf Millionen Euro (100 Millionen schwedische Kronen) an Saab überwiesen, mit denen die Ende Oktober fälligen Löhne und Gehälter für die 3.500 Mann starke Belegschaft gezahlt werden können. Im Gespräch war bislang eine kurzfristige Überbrückungszahlung von 70 Millionen Euro.
Die chinesischen Unternehmen Youngman und Pang Da könnten Saabs „Rettungsengel“ werden, denn Saab-Eigner Victor Muller ist es trotz intensiver Bemühungen in den vergangenen Monaten nicht gelungen, andere Interessenten für die Traditionsmarke zu finden. Die „Mitgift“ der Chinesen als künftige Haupteigner wird mit 245 Millionen Euro beziffert. Allein ihr Einstieg könnte eine
Insolvenz abwenden. Insgesamt belaufen sich die Schulden des Traditionshauses nach Angaben des derzeitigen Haupteigners Swedish Automobile auf rund 770 Millionen Euro. Seit einem halben Jahr steht die Saab-Produktion, nachdem die Zulieferer ihre Teilelieferung wegen nicht beglichener Rechnungen eingestellt hatten. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Saab/Auto-Reporter.NET)
Autohersteller Saab
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