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Saab wartet auf Kronen aus China |
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Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 18:46 Uhr |
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Bei Saab tickt die sprichwörtliche Uhr. Der Autobauer wartet dringend auf die zugesagten Unterstützungszahlungen aus China. Im September war das Traditionsunternehmen vorerst an einer Insolvenz vorbeigeschrammt, nachdem ihm durch das Berufungsgericht Gläubigerschutz gewährt wurde, unter dem das Sanierungskonzept in Angriff genommen werden konnte.
Ihr Interesse an der schwedischen Marke Saab haben der chinesische Autohändler Pang Da und der Autokonzern Youngman bereits vor Monaten bekundet. Mit insgesamt 245 Millionen Euro wollen die Chinesen als künftige Haupteigner bei Saab einsteigen. Geld, das in Trollhättan dringend gebraucht wird, denn seit April stehen die Bänder. Als Überbrückungshilfe sollten zunächst einmal 70 Millionen Euro (640 Millionen Kronen) von Youngman überwiesen werden, doch die sind bislang bei Saab noch nicht angekommen. Eine Unternehmenssprecherin nannte eine ausstehende Behördengenehmigung aus Peking als Grund für die Verzögerung.
Indes drängt die Zeit, denn die im Rahmen des Gläubigerschutzes von einem staatlichen Garantiefonds übernommenen Gehaltszahlungen für die rund 3.500 Saab-Mitarbeiter laufen Ende des Monats aus. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Auto-Reporter.NET)
Autohersteller Saab
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