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Mittwoch, den 21. September 2011 um 18:18 Uhr |
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Dem schwedischen Autobauer Saab wurde heute vom Berufungsgericht in Göteborg eingeräumt, sein geplantes Sanierungskonzept unter Gläubigerschutz in Angriff zu nehmen. In erster Instanz war das Begehren des Autobauers wegen Zweifel an der dafür benötigten Liquidität abgelehnt worden. Eine Insolvenz ist damit vorerst vom Tisch. Jetzt muss Saab-Chef Victor Muller mit einem schlüssigen Konzept aufwarten, das vor allem finanziell tragfähig ist.
Schwedens Metall-Gewerkschaft hatte gestern (20. September) wegen
der noch immer ausstehenden Gehaltszahlungen für Monat August Insolvenzanträge gegen Saab eingereicht. Die fälligen Löhne können nach der jüngsten Entscheidung des Gerichts durch einen staatlichen Garantiefonds ausgezahlt werden.
Der Autobauer hofft auf die schnelle Bereitstellung bereits lange angekündigter Gelder aus China. Zwei Investoren hatten ihr Interesse an der Traditionsmarke bereits vor Monaten bekundet. Seit die Produktion im Stammwerk Trollhättan im April zum Erliegen kam, ist der Saab-Chef auf der Suche nach solventen Partnern. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)
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