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VW-Suzuki-Partnerschaft im Stresstest |
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Montag, den 12. September 2011 um 19:02 Uhr |
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Bei Volkswagen und Suzuki gibt es dringenden Gesprächsbedarf. Der Wolfsburger Autobauer hatte seinem japanischen Partner Suzuki am gestrigen Sonntag (11. September) vorgeworfen, den Ende 2009 geschlossenen Kooperationsvertrages verletzt zu haben. So habe Suzuki Dieselmotoren von einem anderen Hersteller bezogen. Dies steht nach Ansicht von Volkswagen im Widerspruch zu den Vertragsinhalten.
Suzuki wird jetzt eine mehrwöchige Frist eingeräumt, um diesen Sachverhalt zu korrigieren. Die Wolfsburger haben in dem Zusammenhang Gespräche angeboten und Suzuki weiterhin als „attraktives Investment“ bezeichnet. Volkswagen hatte sich im Dezember 2009 mit 19,9
Prozent an dem japanischen Hersteller beteiligt, Suzuki erwarb im Gegenzug 1,5 Prozent an den Wolfsburgern. – Die Partnerschaft auf den Prüfstand stellen zu wollen, hatte Volkswagen bereits im Juli im Rahmen seines Halbjahresberichts angekündigt, da sie sich „langsamer als erwartet entwickelt“ habe. Die Bewertung sei noch nicht endgültig abgeschlossen, teilte VW am Wochenende mit.
Der japanische Autobauer hat die Kritik unterdessen zurückgewiesen. „Wir können mit Bestimmtheit sagen, dass wir den Vertrag mit Volkswagen nicht gebrochen haben”, wird ein Sprecher zitiert. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: VW/Auto-Reporter.NET)
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