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Samstag, den 10. September 2011 um 08:30 Uhr |
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Der am Donnerstag (8. September) vom zuständigen Gericht im schwedischen Vänersborg abgelehnte Antrag auf Gläubigerschutz lässt Saab-Chef Victor Muller nicht ruhen. Er plant einen zweiten Anlauf und will die Gerichtsentscheidung überprüfen lassen. Mit dem Antrag in zweiter Instanz will Muller den Gewerkschaften den Wind aus den Segeln nehmen. Sie drohten bereits mehrfach mit Insolvenzanträgen wegen ausstehender Gehaltszahlungen der rund 3.700 Mitarbeiter im Stammwerk Trollhättan.
Muller kündigte „konkrete neue Angaben“ über
finanzielle Zusagen chinesischer Investoren für eine Produktionsaufnahme an. Der Saab-Chef hatte sich Medienberichten zufolge im schwedischen Rundfunk zu Wort gemeldet und zu den aktuellen Ereignisse Stellung genommen. Ungemach droht dem Autobauer jedoch nicht nur durch die Gewerkschaften. Auch Insolvenzanträge durch die mehr als 800 Zulieferer gelten als wahrscheinlich. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Saab/Auto-Reporter.NET)
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