|
Rekordhalbjahr lässt BMW den Jahresausblick aufstocken |
|
Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 05:46 Uhr |
|
Beim Münchener Autobauer BMW hat man allen Grund zur Freude. Die Geschäfte brummen. Nicht nur dass sich die Verkäufe im laufenden Jahr besser als erwartet entwickelt haben, es wurden im ersten Halbjahr 2011 auch so viele Autos wie nie zuvor in einem solchen Zeitraum verkauft.
Insgesamt setzte die BMW Group 833.366 Autos ab; gegenüber dem Vorjahreshalbjahr ein Plus von 19,7 Prozent. Allein Fahrzeuge der Kernmarke BMW fanden 689.861-mal einen neuen Besitzer (+17,8 %). Im Vergleich zum Wettbewerb hat BMW die Nase vorn, gefolgt von Audi mit einem Plus von 17,7 Prozent (652.950 Fahrzeuge) und Mercedes-Benz mit einem Zuwachs von 9,7 Prozent (610.531).
Angesichts der weltweit hohen Nachfrage im zweiten Quartal sowie
im Gesamtjahr 2011 heben die Münchner ihre Absatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr an. Nach zuvor avisierten 1,5 Millionen Einheiten erwartet man jetzt einen gut zehnprozentigen Absatzzuwachs im Vergleich zu 2010 auf mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce. Der für die zweite Jahreshälfte anstehende Wechsel bei wichtigen Volumenmodellen mit deren Markteinführung und Produktionsanlauf wird nach den Erwartungen von BMW dämpfende Wirkung auf Absatz und Ergebnis haben.
Die meisten Fahrzeuge verkauften die Münchner (150.000 Einheiten) auf dem Heimatmarkt Deutschland, gefolgt vom US-Markt (143.521). Platz drei der absatzstärksten Märkte belegt China mit 121.614 verkauften Fahrzeugen; ein Plus von 61 Prozent. Bemerkenswert der Nachfragezuwachs in Schwellenländern wie der Türkei (+179,6 %), Indien (+107,2 %) und Brasilien (+69 %).
Bei der EBIT-Marge geht BMW von mehr als zehn Prozent aus, nachdem ursprünglich mit gut acht Prozent gerechnet worden war. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)
|