|
Ford begleitet blinde Autofahrer auf die Strecke |
|
Dienstag, den 12. Juli 2011 um 21:07 Uhr |
|
Bereits zum vierten Mal hatten blinde und sehbehinderte Menschen dieser Tage auf dem Testgelände der Ford-Werke in Köln-Merkenich die Gelegenheit, zusammen mit Fahrlehrern einige Runden auf der 1.800 Meter langen Teststrecke in Fahrschul-Fahrzeugen von Ford zu drehen.
Vor dem Fahrerlebnis konnten die Gäste in einem umfangreichen Rahmenprogramm die Ausmaße eines Sattelaufliegers, verschiedene Werkstoffe oder ein Crash-Fahrzeug ertasten, ein Akustiklabor besuchen, im Überschlagsimulator einen
Fahrzeugüberschlag virtuell oder Elektromobilität live erleben. Während einer Podiumsdiskussion, bei dem Vertreter von Stadt, ADAC, Blinden- und Sehbehindertenverein ein Positiv-Beispiel einer gelungenen Kreuzungsumgestaltung im Kölner Straßenverkehr vorstellten, wurden Probleme von Blinden und Sehbehinderten im Straßenverkehr und entsprechende Lösungen diskutiert.
Diese in Kooperation mit dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. erstmalig 2005 ins Leben gerufene Veranstaltung ist ein ehrenamtliches Projekt im Rahmen des Community Involvement-Programms der Ford-Werke, bei dem 53 ehrenamtliche Ford-Beschäftigte aktiv mithelfen, dass die rund 30 blinden und sehbehinderten Menschen einen Tag lang ihre eigenen Erfahrungen rund um das automobile Leben machen können.
Ford stellt im Rahmen dieses ehrenamtlichen Projektes unentgeltlich das Know-how und die Arbeitskraft seiner Mitarbeiter für soziale Projekte zur Verfügung. Ford-Beschäftigten werden dafür bis zu zwei Tage im Jahr von ihrer eigentlichen Tätigkeit freigestellt. Insgesamt wurden so seit Beginn des Programms im Mai 2000 bis Ende 2010 über 1.000 Projekte von über 8.400 ehrenamtlichen Helfern umgesetzt. Anders ausgedrückt: 140.000 Arbeitsstunden flossen in das Gemeinwohl. (Auto-Reporter.NET/arie)
Autoherstellerliste
|