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Moody’s stutzt Toyotas Kreditwürdigkeit |
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Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 08:28 Uhr |
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Unabhängig von den Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in Japan, die bei den Autoherstellern des Landes zu erheblichen Produktionsausfällen geführt hat, macht den Unternehmen die Stärke ihrer Währung zu schaffen. Besonders betroffen ist Branchenprimus Toyota, dessen langfristiges Kreditrating durch Moody’s jetzt von „Aa2“ auf „Aa3“ herabgestuft worden ist.
Für Toyota ist es nicht die erste Abstufung in diesem Jahr. Bereits vor der Katastrophe am 11. März war das Unternehmen von Standard & Poor’s auf „AA-“ gesetzt worden. Grund war die schwache Profitabilität. Nach der Erdbebenkatastrophe bewertete S&P
den Ausblick für alle führenden Autobauer Japans auf „negativ“, und die Produktionseinbußen waren teilweise erheblich. Allein Toyota brachte es im Mai auf nur 50 Prozent der Vorjahreskapazität.
Doch nicht der geringe Fertigungsumfang war für Moody’s Veranlassung zur Rating-Korrektur. Mehr Probleme sieht die Agentur in Toyotas Abhängigkeit von der heimischen Fertigung und somit von den Wechselkursen des Yen, der in jüngster Vergangenheit bei knapp 80 JPY gehandelt wurde. 80 Yen gelten unter Experten als die Schmerzgrenze für einen wirtschaftlichen Fahrzeugexport. Bei Moody’s ist man davon überzeugt, dass der Autobauer angesichts der starken Heimatwährung noch seine Zeit brauchen werde, ehe er seine solide Profitabilität wiedererlangt habe. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Toyota/Auto-Reporter.NET)
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