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Daimler baut Engagement in China weiter aus
Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 08:16 Uhr

Daimler baut Engagment in China weiter ausDie Daimler AG und ihr chinesischer Partner Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) haben im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des chinesischen Premierministers Wen Jiabao einen strategischen Rahmenvertrag unterzeichnet, mit dem die beiden Partner ihre Zusammenarbeit in China weiter vertiefen. An der feierlichen Zeremonie nahmen Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, Ulrich Walker, Chairman und CEO Daimler Northeast Asia, und Xu Heyi, Chairman BAIC, teil. Mit dieser Vereinbarung baut Daimler sein Engagement in China und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit BAIC weiter aus. Im gemeinsamen Joint Venture Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC) werden umgerechnet insgesamt rund 2 Mrd. Euro investiert.

„Mit diesem Rahmenvertrag stellen wir entscheidende strategische

Weichen, um am Wachstum des Schlüsselmarkts China langfristig und maßgeblich teilzuhaben. Die vereinbarten Projekte sind weitere zentrale Elemente unserer China Strategie zur nachhaltigen Entwicklung unseres Geschäfts,“ sagt Zetsche. „Bereits 2020 dürfte mindestens jeder fünfte Premium-Kompaktwagen in China verkauft werden. Angesichts dieses enormen Wachstumspotenzials schalten wir mit der marktnahen Fertigung unserer neuen Kompakten entschlossen auf Angriff.“

Die lokale Fertigung für den chinesischen Markt wird ab 2011 um den kompakten Geländewagen GLK sowie ab 2013 schrittweise um drei Baureihen der neuen Generation von Mercedes-Benz Kompaktwagen erweitert. Die bestehenden Fertigungskapazitäten für die C-Klasse und die E-Klasse Langversion werden von derzeit jährlich rund 80.000 Fahrzeugen entsprechend der Marktnachfrage weiter ausgebaut. In einem neuen Motorenwerk wird ab 2013 die Produktion von Vierzylinder-Ottomotoren aufgenommen, die in lokal gefertigten Mercedes-Benz Pkw und Vans eingesetzt werden. Die geplante technische Kapazität dieses Motorenwerks wird auf jährlich 250.000 Einheiten erweitert, wobei sie zunächst in einer Größenordnung von jährlich bis zu 100.000 Einheiten genutzt wird. Weitere Stückzahlen können entsprechend dem weiteren Absatzwachstum dargestellt werden.

Ein neu zu errichtendes R&D Center wird sich hauptsächlich Fahrzeugtests und -anpassungen sowie R&D-Tätigkeiten mit Lieferanten widmen. Diese Investitionen sind Teil des Gesamtinvestitionsprogramms, mit dem Daimler und seine Partner in den nächsten Jahren insgesamt rund drei Milliarden Euro in China investieren. Gerade in China besteht enormes Wachstumspotenzial im Segment der Premium-Kompaktfahrzeuge. Wo sich im letzten Jahr noch rund 770.000 Kunden für ein Fahrzeug des Premium-Kompaktsegments entschieden, erwartet das Unternehmen in 2020 in China einen Markt von mehr als 2 Mio. Premium-Kompaktfahrzeugen jährlich. Damit wächst der Anteil Chinas am weltweiten Markt der Premium-Kompaktfahrzeuge von aktuell 12 Prozent auf über 20 Prozent. China wäre damit der weltweit größte Markt für Premium-Kompaktfahrzeuge.

„Die Grundlagen für unseren Erfolg im Premium-Kompaktsegment in China haben wir mit der erfolgreichen Markteinführung der heutigen B-Klasse gelegt. Aufgrund der rasant steigenden Nachfrage haben wir zuletzt auch die aktuelle A-Klasse nach China gebracht. Zusammen mit C-Klasse, GLK und smart bilden die A- und B-Klasse hier in China die „Young Mercedes“ Familie, die inzwischen rund 40% unseres Absatzes ausmacht,“ ergänzt Ulrich Walker, Chairman and CEO Daimler Northeast Asia. „Mit den jetzt vereinbarten Projekten vor allem für den Ausbau unserer Pkw-Aktivitäten setzen wir unseren klaren Kurs für profitables Wachstum fort.“ Xu Heyi, Chairman BAIC sagt: „BAIC und Daimler sind langfristige strategische Partner. Diese Projekte sind wichtige Schritte beider Partner zur Erweiterung der lokalen Produktion in China. Sie werden Benchmark für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China sein.“ (Auto-Reporter.NET/pha) (Foto: Daimler/Auto-Reporter.NET )

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