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Samstag, den 25. Juni 2011 um 08:31 Uhr |
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Die Saab-Bänder im schwedischen Trollhättan waren nur kurze Zeit gelaufen; mittlerweile stehen sie erneut. Und wenn es Saab-Chef Victor Muller nicht gelingt, schnell Geld aufzutreiben, wird es eng fürs Unternehmen. Die schwedische Metallgewerkschaft droht mit einem Konkursantrag.
Nachdem vor wenigen Tagen Verhandlungen mit den rund 800 Zulieferern gescheitert waren, bei denen Saab um Stundung seiner Schulden bat, gab das Unternehmen am Donnerstag (23. Juni) bekannt, die Löhne und Gehälter seiner rund 3.700 Mitarbeiter nicht mehr
zahlen zu können.
Mit kurzen Unterbrechungen stehen die Bänder in Trollhättan seit Wochen. Zwischenzeitlich machte sich Hoffnung breit: Die chinesischen Unternehmen Zheijang Youngman Lotus und Pang Da bekundeten ihr Interesse an einer Teilhaberschaft und sagten in dem Zusammenhang 245 Millionen Euro zu. Gelder sind bislang aber offenbar noch nicht geflossen, denn der neue Saab-Eigner Swedish Automobile (Spyker Cars) ist Medienberichten zufolge auf der Suche nach finanziellen Hilfen auch bei den Amerikanern vorstellig geworden. Ein Verhandlungspartner Mullers ist auch General Motors. Von GM hatte Spyker Cars die Premiummarke erst Anfang 2010 erworben.
Die Zeit drängt, Muller sollte, will er Saab vor dem Aus bewahren, schnell einen Geldgeber finden. Während der Autobauer selbst einen Insolvenzantrag als „nicht aktuell“ bezeichnet, könnte die schwedische Metallgewerkschaft aktiv werden. Im Gespräch ist ein Konkursantrag Ende nächster Woche; es sei denn, die Löhne für die 1.500 bei Saab (zurzeit nicht) arbeitenden Gewerkschaftsmitglieder werden gezahlt. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)
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